Schweizer UBS: Verdacht auf Geldwäsche von Korruptionsgelder

Schweizer UBS – Geldwäsche Verdacht-


Über die Schweizer Bank UBS ziehen erneut dunkle Wolken auf. Die Schweizer Behörden ermitteln gegen die Großbank wegen des Verdachts, dass Korruptionsgelder illegal gewaschen worden sein sollen.

Tropenholz Bestechungsgelder auf UBS-Konten

UBS
UBS unter Geldwäsche-Verdacht

Befand sich die Schweizer Großbank UBS auf einem weiteren Holzweg? Die Schlagzeilen um die Vorzeigebank aus der Schweiz reißen nicht ab. Beteiligungen an den Manipulationen zum Libor-Zinssatz, die „ominösen“ CDs mit brisanten Informationen für die deutschen Steuerfahnder und nun der Verdacht der illegalen Geldwäsche.

Die Schweizer Bundesanwaltschaft in Bern ermittelt gegen die UBS wegen des Verdachts auf Geldwäsche. Der Schweizer Nachrichtenagentur SDA liegt offensichtlich ein Schreiben der Schweizer Justizbehörde vor, aus dem hervorginge, dass die Großbank sich bereitwillig um die Einlagerung von Korruptionsgeldern kümmerte.

Demnach soll UBS Schmiergelder mit dem Gesamtbetrag von über 90 Millionen Euro verwaltet haben. Die Umweltschutzorganisation Bruno Manser Fonds, engagiert für den Schutz der tropischen Regenwälder, hatte den Stein durch eine Anzeige gegen UBS ins Rollen gebracht.

In Malaysia wurden offenbar Teile des tropischen Regenwalds illegal abgeholzt und es seien Schmiergelder dafür geflossen. Nutznießer dieser Bestechungsgelder war nach Angaben des Fonds der Regierende des malaysischen Bundesstaates Sabah, Musa Aman. Diverse Holz-Unternehmen hätten ihre „Bestechungs-Kassen“ geöffnet und sich auf diese Art die notwendigen Genehmigungen für Export und Konzessionen für die tropischen Hölzer gesichert.

Letztendlich sollen die Bestechungsgelder auf die Konten der UBS Hongkong und in Zürich gelandet sein. Die Umwelt-Organisation erstattete Anzeige gegen UBS und diverse Mitarbeiter der Großbank.

UBS beteuerte jedoch, sich stets an die geltenden Gesetze und Auflagen gehalten zu haben. Höchste weltweit geltende Standards für den Kampf gegen die Geldwäsche würden umgesetzt werden. Die Großbank zeigte große Bereitschaft, „selbstverständlich mit den Behörden zusammenarbeiten zu wollen“.

Als Beweismaterial sollen den Schweizer Justizbehörden zwei Ordner mit Bankauszügen weitere Dokumente vorliegen, die den Vorwurf der Geldwäsche von Korruptionsgeldern belegen sollen.

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