Schäuble sieht den Islam als ein Vorbild

Migrationskrise-


Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble betonte, der „Islam gehöre zu Deutschland“. Man könne u.a. die Toleranz des Islams als Vorbild nehmen. Wer diese Wirklichkeit abstreite, sei ein untauglicher Politiker.

Toleranz und Gastfreundschaft zum Vorbild

Islam
Das Wunschbild Schäubles für die EU?

Der Bundesminister für Finanzen, Wolfgang Schäuble (CDU), will die ansteigende Zahl der Menschen mit muslimischen Glauben in der Bundesrepublik als eine Chance erkennen. Er sei der Ansicht, „wir“ könnten von lernen.

Am Mittwoch erklärte Schäuble im Interview mit Deutschlandfunk, Christen und auch andere Menschen in der Bundesrepublik könnten sich vom Islam zahlreiche menschliche Werte wie Toleranz und Gastfreundschaft als Vorbild nehmen. Deutschlandfunk fragte, ob der „Islam zu Deutschland“ gehöre und Schäuble erwiderte, dass die Realität anerkannt werden müsse. Inzwischen lebten in der Bundesrepublik viele Menschen mit muslimischen Glauben sowie aus der vom Islam geprägten Welt.

Der Islam sei ein Teil Deutschlands, so der Bundesfinanzminister und wer dies bestreite, der bestreite die Wirklichkeit. Wer dies bestreite, sei ein untauglicher Politiker.

Anfang Juni 2016 warnte Bundesminister Schäuble vor einer „Abschottung Europas“, da dies nach seiner Ansicht Europa in Inzucht degenerieren lasse. Europa zählt rund 740 Millionen Einwohner. Sollte Schäuble mit „Europa“ lediglich die EU gemeint haben, sprach er über „Inzucht“ bei rund 510 Millionen Einwohnern.


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