Saftige Anhebung Briefporto ab 2016 genehmigt – 70ct pro Standardbrief

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Die Deutsche Post hebt das Briefporto kräftig an. Der Einheitsbrief kostet ab dem 01. Januar 2016 70 Cent. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) genehmigte die Portoanhebung mit einer „Sperrfrist“ bis Ende 2018.

Brief

Nostalgiker dürften die neuen Portokosten ab 2016 mit 1,40 D-Mark ausrechnen

Deutsche Post schöpfte neuen Gesetzesrahmen voll aus

Der Antrag der Deutschen Post ist durch. Ab dem kommenden Jahr kostet der Versand eines „normalen“ Briefes 70 Cent. Bis Ende 2018 soll es zu keiner weiteren Portoerhöhung kommen. Die BNetzA untersagte der Deutschen Post, vor 2019 weitere Anträge für Preiserhöhungen zu stellen.

Mit der Anhebung des Portos für einen Standardbrief von derzeit noch 62 Cent auf 70 Cent fällt der Schritt ziemlich ordentlich aus. Knapp 13 Prozent oben drauf.

Mit dem quasi Verbot, in den kommenden zwei Jahren das Briefporto weiter zu erhöhen, beabsichtigt die BNetzA die „Planbarkeit der Preismaßnahmen der Deutschen Post“ zu erhöhen. Lt. der Agentur sollen die Verbraucher vor dem Nachkaufen von Ergänzungsbriefmarken aufgrund ständiger Preiserhöhungen geschützt werden.

Die Versandkosten für einen sog. Maxibrief steigen ebenfalls zum 01. Januar 2016 von 2,40 auf 2,60 Euro (rund 8%). Weitere Preiserhöhungen sind auch für den Briefversand ins Ausland vorgesehen.

Grundlage für den mehr als deutlichen Preissprung nach oben gab die Gesetzesänderung durch die Bundesregierung. Vorher war es der Deutschen Post erlaubt, alle drei Jahre eine Preisanhebung von maximal 7,5 Prozent vorzunehmen. Mit der aktuellen Portoerhöhung griff die Post gleich in die Vollen und schöpfte den durch die angepasste Gesetzgebung zugestandenen Rahmen komplett aus.





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