Russland startet groß angelegtes Manöver der Luftstreitkräfte

Russland-Konflikt-


Russland startet ein großangelegtes Manöver der Luftstreitkräfte. Mehr als 100 Kampf-Jets und -Hubschrauber sollen in verschiedenen Militärbezirken zum Einsatz kommen. Neben den Übungszwecken offenbar eine Demonstration der eigenen Stärke. Im Gegensatz zu den „Trainingsrunden“ der Nato jedoch im eigenen Territorium.

SU-27 Kampjet

Russlands Luftwaffenmanöver im großen Stil. Der Westen wird interessiert zusehen

Großmanöver der russischen Luftwaffe

Nachdem die Nato bereits die Muskeln präsentierte, beginnt nun auch Russland die Welt von der eigenen Stärke zu überzeugen. Zwischen dem heutigen Montag und dem 08. August 2014 werden an mehreren Militärstützpunkten Russlands regelmäßig über 100 Kampfflugzeuge in den Himmel aufsteigen, um die Fähigkeiten in der Luftverteidigung zu testen und zu trainieren.

Der Pressedienst des russischen Verteidigungsministeriums teilte mit, dass an der umfangreichen Militärübung „Fliegerkräfte und Einheiten der Luftverteidigung aus verschiedenen Regionen des Landes teilnehmen“. Die ersten Übungen sollen aus der Verlegung von Flugzeugen von Basierungsflugplätzen des Militärbezirks West auf die Flugplätze des Militärbezirks Zentrum bestehen. Anschließend stehen operative Flugeinsätze von den Flugplätzen im Süden des Landes auf dem Plan. Die Flugplätze befinden sich in Morosowsk, Mosdok, Krymsk und Armawir.

Die für das Großmanöver sollen die Kampf-Jets Su-27, MiG-31, Frontbomber Su-24, Su-34, Hubschrauber Mi-8, Mi-24 und Mi-28N zum Einsatz kommen.

Russland übt im eigenen Land – Die Nato „manövrierte“ im Fremdgebiet

Die Antwort mit Russlands Militärübung unterscheidet sich grundsätzlich zu den bereits durchgeführten Nato-Manöver. Die Einheiten des westlichen „Verteidigungsbündnisses“ hielten ihre Übungen teils auf Territorien, die sich außerhalb der Nato befinden. Die selbsternannte Regierung in Kiew strebt zwar die Nähe des Westens an – die Hand die einen Füttert beißt man nicht – aber dennoch ist die Ukraine kein Mitglied des westlichen Militärbündnisses. Russland hält das Manöver ausschließlich auf eigenem Gebiet ab.

Eine wirkliche Nähe zur Grenze zur Ukraine könnte höchstens dem Manöver im Gebiet von Morosowsk zugesprochen werden, immerhin noch runde 150km Distanz.





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