Russland-Sanktionen ein „durchschlagender Erfolg“: Export bricht weiter ein

Konjunktur-


Die von der Bundesregierung unterstützten EU-Sanktionen gegen Russland erweisen sich als ein „durchschlagender Erfolg“. Die Exporte der deutschen Industrie gen Russische Föderation brachen in den ersten Monaten 2015 noch viel stärker als bereits im vergangenen Jahr ein.

Daumen runter

Deutschlands Export-Industrie steht vor einem politisch motivierten Scherbenhaufen

Bundesregierung hält am Kurs der fragwürdig motivierten Sanktionen fest

Mit dem Verhängen der Sanktionen sollte Russland für die „Aneignung“ der Halbinsel Krim bestraft werden. Das größte Land der Erde müsse vom Rest der Welt isoliert werden, so die motivierten Erklärungen Brüssels und Washingtons. Die Bundesregierung unterstützte dieses Vorhaben mit sehr viel Ehrgeiz. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unterstützte die jüngste Verlängerung der Sanktionen, nachdem die Strafmaßnahme inzwischen ein Jahr alt geworden ist.

Ein durchschlagender Erfolg. Moskau drehte sich einfach um und wandte sich Peking zu. Nebenbei wurden neue Handelsbeziehungen mit weiteren Ländern in der „östlichen Hemisphäre“ geknüpft. Für die deutsche Export-Industrie war bereits das vergangene Jahr ziemlich schmerzhaft und am Ende des laufenden Jahres 2015 dürften die ersten Durchhalteparolen ausgesprochen werden.

Zwischen den Monaten Januar und Mai 2015 brachen die Ausfuhren nach Russland gegenüber dem Vorjahr um weitere 34 Prozent ein, wie Destatis meldete. In absoluten Zahlen gesprochen, fuhren die Exportunternehmen Verluste von rund 4,4 Milliarden Euro ein. Bleibt der politisch unterstützte Trend wie bisher bestehen, ist am Ende des Jahres mit einem Minus von mehr als 10 Mrd. Euro zu rechnen. Das Export-Volumen gen Russische Föderation wird dann auf nur noch 20 Mrd. Euro geschrumpft sein.





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