Rüstungsausgaben gegen Absichtserklärung der UN

Waffenhandel –


Die gut gemeinte Absicht der Friedensstiftung durch die UN will nicht so richtig greifen. Ein gutes Mittel für weniger kriegerische Auseinandersetzungen wäre der steigende Mangel an Kriegsgerät. Aber zeigen die Entwicklungen ein gegenteiliges Bild.

Rüstungen

Rüstungsausgaben sind goldener Boden für kräftige Profite

Rüstungsausgaben sind in 2019 global angestiegen

Ein von der UN erklärtes Ziel ist die globale Friedensstiftung. Doch mit dem Erfolg sieht es derzeit eher mager aus. Das derzeit ersichtliche Resultat bewegte den Generalsekretär der UN, António Guterres, angesichts der zahlreichen und immer wieder aufflammenden Auseinandersetzungen in Libyen von einem Skandal zu sprechen. Der kürzlich ausgehandelte Verzicht auf Waffenlieferungen in das von der Nato zerrüttete Land sei ohne Wirkung. Lt. Guterres landen noch immer Flugzeuge mit Kampfausrüstungen in beiden Teilen des gespaltenen Landes an.

Waffen sind ein multi-Milliardengeschäft und wohl kein derartiger Hersteller von Kriegsgerät und deren Anteilseigner sind dazu bereit, auf ihre Gewinne zu verzichten. Dies ist auch am weiter angestiegenen Verkaufsvolumen von Rüstungsgerät abzulesen. Im Jahr 2019 stiegen die Rüstungsausgaben fast überall weiter an, so lt. Welt (Montag) das Institute for Strategic Studies (IISS). Den größten Zuwachs an Waffenverkäufe verzeichnete demnach Nordamerika eine Steigerung um fast 10 Prozent. Die USA gaben im Jahr 2019 rund 675 Milliarden Dollar für Rüstung aus.

„Europa“ hat die Rüstungsausgaben demnach ebenfalls angehoben. Im Jahr 2019 gaben die Länder insgesamt 289 Milliarden Dollar für Kampfgeräte aus, ein Anstieg um rund 4 Prozent. Als Grund für die seit 2014 jährlichen Mehrausgaben nannte IISS-Forscherin Lucie Béraud-Sudreau der Welt, das „aggressive Auftreten Russlands“ und der von den USA ausgeübte Druck, mehr Geld für die Sicherheit bereitzustellen.

Die Länder in Asien gaben 2019 rund 423 Milliarden Dollar aus, ein Anstieg um 5 Prozent. Anteilig fielen vom Anstieg 40 Prozent auf China.

USA sind bei Rüstungsausgaben an einsamer Spitze

Lt. Statista gab China im Jahr 2018 rund 250 Milliarden US-Dollar für Rüstungsausgaben aus. Platz 2 hinter den USA, aber mit einem enormen Abstand. Der nächste größere Schritt ist bereits für Platz 3 notwendig. Saudi-Arabien gabe 67,6 Milliarden Dollar aus, gefolgt von Indien (66,5 Mrd.), Frankreich (63,8 Mrd.) und dann erst Russland (61,4 Mrd.). Damit ab Position 2 die Rüstungsausgaben der USA erreicht würden, müssten noch die Ausgaben der Länder Vereinigtes Königreich (50 Mrd.), Bundesrepublik (49,5 Mrd.) und Japan (46,6 Mrd.) dazu gezählt werden.

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