Risiken bei UniCredit: Moody’s straft HypoVereinsbank gleich mit ab

HVB & UniCredit-


Die US-Ratingagentur Moody’s reduzierte die Bonitätsstufe der italienischen UniCredit nach unten und zog die Tochter HypoVereinsbank gleich mit. Faule Kredite bei der Mutter belasten die Banken-Familie.

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Tochter in München trotz dickes Plus im Schatten der italienischen Mutter

Risiken der Mutter belasten die ganze Familie

Die Tochter der Mutter zum Vorbilde. Während die HypoVereinsbank (HVB) das Jahr 2013 mit glänzenden Zahlen beendete, sorgte die italienische UniCredit für bittere Überraschungen. 1,1 Milliarden Euro Konzernüberschuss der HVB stehen rund 14 Milliarden Miese von der UniCredit gegenüber. Der italienischen Mutter-Bank überkam offenbar die „Sammelwut“ für faule Kredite und die Tochter in München erhält dafür die gleiche Quittung.

Die US-Ratingagentur Moody’s erkennt im sehr hohen Bestand fauler Kredite bei der UniCredit, Italiens größte Bank, ein erhebliches Risiko und stufte die Kreditwürdigkeit des Geldhauses von „baa3“ auf „ba1“ ab. Der Ausblick dieser Bonitäts-Stufe wurde auf „stabil“ gesetzt. Damit rechnen die Moody’s-Experten nicht mit einer verbesserten Finanzlage in absehbarer Zeit.

„Familienangehörige in direkter Linie“ sitzen im gleichen Boot. Moody’s Bonitäts-Schätzer nahmen sich die Bonität der Tochter HypoVereinsbank ebenfalls vor und korrigierten die Benotung von ursprünglich „A3“ auf „Baa1“ nach unten. Der Blick nach vorne wird von der Ratingagentur als „stabil“ eingeschätzt.

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