Ratingagenturen: Russlands Bonität steht auf der Abschussliste

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Die drei großen US-Ratingagenturen sind sich nun gemeinsam darin einig, dass Russlands Kreditwürdigkeit angekratzt scheint. Auf mittelfristige Sicht könnte die Abstufung der Bonität eine „logische Schlussfolgerung“ sein.

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Moody’s, Standard & Poor’s sowie Fitch haben Russlands Bonität im Visier

Russlands „Baa1“ wird von Moody’s bereits angesägt

Wenn die Investoren flüchten und ihr Kapital in Massen mit sich schleppen, dann könnte das finanzielle und wirtschaftliche Umfeld eines Landes Schaden erleiden. In Russland hat bereits eine Kapitalflucht seit dem Aufflammen der Krise um die Halbinsel Krim und die Ukraine eingesetzt. Für die US-Ratingagentur Moody’s ist diese „Investoren Abwanderung“ Grund genug, um die nähere Zukunft der russischen Kreditwürdigkeit neu zu bewerten.

Moody’s erwägt eine Abstufung der Bonität Russlands, wie nw-news.de berichtete. Die Agentur begründete diesen möglichen Schritt mit dem Konflikt um die Ukraine und der Halbinsel Krim. Die damit verbundenen Unsicherheiten haben die bereits angeschlagene Investitionsbereitschaft noch weiter geschädigt. Die mittelfristigen Aussichten der russischen Wirtschaft könnten daher neu bewertet werden.

Die Ratingagenturen Standard & Poor’s (S&P) sowie Fitch haben die „gelbe Karte“ ebenfalls schon gezückt und drohen mit einer Abwertung der russischen Kreditwürdigkeit.

Es stellt sich nur die Frage, ob die Bewertung der Bonität Russlands aufgrund der „unter Druck geratenen“ Wirtschaft erfolgen könnte (wird), oder ob die Wirtschaft Russlands noch mehr unter Druck gesetzt werden soll.

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