Ratingagentur Fitch erhöht Bonität Griechenlands um eine Stufe

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Griechenland konnte nach Einschätzung der Ratingagentur Fitch sichtliche Fortschritte erzielen. Die Reformen würden bereit die ersten Früchte tragen. Die Agentur stufte die Bonität um eine Stufe nach oben und hält den Ausblick auf „stabil“.

Regierung zeigte stabilen Reformeifer

Hochstufung Bonität
Weiterer Schritt in richtige Richtung

„Zuerst die Peitsche, jetzt das Zuckerbrot“. Griechenlands Regierung wurde von der Ratingagentur Fitch für das eifrige Durchziehen des Reformkurses gelobt und erhielt am Dienstag als „Anerkennung“ für die bisher erreichten Resultate eine Hochstufung der Kreditwürdigkeit auf „B-„, das entspricht eine Stufe. Der Ausblick wird als „stabil“ angesehen.

Es gebe sichtliche Anzeichen für mehr Stabilität in der Politik sowie im sozialen Bereich. Auf dem Weg zur Reduzierung der Defizite im Haushalt und den Leistungsbilanzen habe Griechenland sichtliche Erfolge erzielt, so die Begründung von Fitch. Im Gegensatz zur vorherigen Regierung zeige Athen nun eine größere Bereitschaft zur Umsetzung der Reformen. Von einer gefestigten Lage könne zwar noch nicht die Rede sein, aber die Wahrscheinlichkeit eines Verlassens der Währungsgemeinschaft habe sich reduziert.

Griechenlands Bonität wurde bereits im vergangenen Dezember zu einem „Spielball“ der Ratingagentur Standard & Poor’s. Noch Anfang des Monats quittierte S&P mit einer Abstufung Griechenlands das scheinbar riskante „Spiel“ mit dem Rückkaufprogramm der griechischen Anleihen und zeigte wenig Zuversicht zu einem erfolgreichen Abschluss.

Nur knapp zwei Wochen später wurde die US-Agentur eines Besseren belehrt, nachdem sich die Rückholung der Staatspapiere als geglückt herausstellte. Die Bonität der Hellenen wurde sogleich wieder nach oben korrigiert.

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