Rabenschwarzer Ausblick auf dt. Wirtschaft nach 1. Quartal

Erfolge Corona-Politik –


Das Bundeswirtschaftsministerium kommentierte die jüngsten Zahlen zu den wirtschaftlichen Entwicklungen im ersten Quartal 2020. Demnach hat SARS-CoV-2 ganze Arbeit geleistet und für rabenschwarze Ausblicke gesorgt.

Politik-Wirtschaft

Verantwortliche Politiker sehen in Corona Urheber des wirtschaftlichen Niedergangs

Die Zahlen Quartal 2 dürften noch dramatischer ausfallen

Die vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWI) erfasste und bewertete Situation in der deutschen Wirtschaft fällt ernüchternd aus. „Corona drängt Deutsche Wirtschaft in eine Rezession“, so das BMWI, als wenn das Virus höchst persönlich an den politischen Schalthebeln der Republik manipuliert hätte. Die Statistiker von Destatis meldeten bereits einen wirtschaftlichen Rückgang um -2,2 Prozent im ersten Quartal gegenüber dem Vorquartal. Dabei ist das volle Ausmaß der politisch verordneten Konjunkturvollbremse erst im letzten Quartalsmonat März voll zum Tragen gekommen. Auch wenn viele Medien den Rückgang um -2,2 Prozent als ein „Wirtschaftseinbruch“ bewerteten, dürfte die Auswertung des zweiten Quartals tatsächlich dramatischer ausfallen. Der Rückgang der Wirtschaftsleistung läutete objektiv betrachtet eine Rezession ein, aber ebenso objektiv betrachtet ist der bisherige Umfang nicht mit einem „Einbruch“ gleichzusetzen. Ein Fahrzeug mit 100 km/h zu bewegen und diesen um -2,2 Prozent zu bremsen, lässt immer noch eine Geschwindigkeit von gut 97 km/h übrig. Wer käme auf die Idee, von einem „Geschwindigkeitseinbruch“ zu sprechen?

Die deutsche Wirtschaft ist extrem abhängig von einem florierenden Export somit angewiesen auf entsprechende Nachfragen aus dem Ausland. Kein Wunder, dass das Ministerium einen Schwerpunkt in die entsprechenden Auftragseingängen legt. Und hier sieht es zappenduster aus. Der „harte Shutdown schlägt sich bei den Auftragseingängen und der Produktion in der Industrie nieder“, so das BMWI. Hinzu kommen Verbote für die Ausführung von Dienstleistungen und die eingeschränkten Möglichkeiten des Konsums. Der erste richtige „Corona-Monat“ März brachte bereits einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit, eine Reduzierung der Erwerbstätigkeit und auch mehr Kurzarbeit. Schon jetzt erreichte das Ausmaß der politisch gesteuerten Maßnahmen eine stärkere Rezession ein als es die sog. Finanzkrise 2008 und 2009 vermochte. Der Internationale Währungsfonds (IWF) stellte zu diesem Punkt den Vergleich von einem Rückgang der Weltwirtschaft um -0,1 Prozent innerhalb der „Finanzkrise“ und erwarteten um -3,0 Prozent bis Ende dieses Jahres an. Allerdings kalkulieren die gleichen Ökonomen des IWF mit einem Wirtschaftsanstieg um 5,8 Prozent im Jahr 2021.

Immerhin blieben die Konsumentenpreise auf relativ niedrigem Niveau. Die Kerninflationsrate ohne Anteile Nahrungsmittel und Energie lag demnach im April bei 1,2 Prozent. Der gesamte Durchschnitt lag bei 0,9 Prozent. Ob diese der Europäischen Zentralbank (EZB) ohnehin zu niedrige Inflationsrate insbesondere bei den essentiellen Produkten (Nahrungsmittel) auch nach einer einigermaßen wieder angelaufenen Wirtschaft derart niedrig bleiben, sei dahingestellt. Immerhin sind im Zuge der „Corona-Krise“ wiederholt riesige aus der Luft gegriffene Geldsummen in die Märkte gespült worden.

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