Putin soll für Zugang zur MH17 sorgen, sonst weitere Sanktionen

Malaysian Air Absturz-


Russland müsse nun dafür sorgen, dass unabhängige Ermittler die Untersuchungen an der Absturzstelle der Malaysian Air Passagiermaschine aufnehmen können. Andernfalls werde der Westen gegen Moskau weitere Sanktionen aussprechen. In Kiew sollen Vertreter von ICAO bereits eingetroffen sein.

Flugzeugabsturz

Nach der Katastrophe sollen „objektive“ Untersuchungen aufgenommen werden

Putin und Hollande einigten sich auf Untersuchung durch ICAO

Sanktionen ist die Sprache der westlichen Politik gegen Russland. Der Absturz der Boeing 777 der Malaysian Air müsse aufgeklärt werden. Die Absturzstelle befindet sich im von den Volksmilizen kontrollierten Gebiet. Die internationalen Beobachter und Spezialisten brauchen einen freien Zugang zu den Wrackteilen und dafür müsse Moskau Sorge tragen. Falls nicht, dann werde man gegen Russland weitere Sanktionen verhängen, so der Tenor der westlichen Staaten.

Offenbar glauben sich Washington und Brüssel in der Sicherheit, dass Moskau lediglich ein „Machtwort“ sprechen müsse, um die kämpfenden Milizen im Donezker Gebiet zu den gewünschten Handlungen zu veranlassen. Russlands Präsident Wladimir Putin wies jedoch sämtliche Vorwürfe, den Volkswehren Unterstützung zu bieten, geschweige zu lenken, stets vehement zurück.

Am Sonntag beriet sich Bundeskanzlerin Merkel mit den Regierungschefs der Ukraine, Australiens, Frankreichs, der Niederlande, Finnlands und Großbritanniens telefonisch über die nächsten Schritte nach der Flugzeug-Katastrophe. Nun lege es an Russland, dass „unabhängige“ Untersuchungen zum Absturzhergang der MH17 der Malaysian Air eingeleitet werden können. Andernfalls werde man bei den Sanktionen gegen Russland eine Stufe weiter gehen.

Putin und Frankreichs Präsident Hollande einigten ebenfalls am Sonntag auf eine Untersuchung des Flugzeugabsturzes unter der Leitung der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO). Putin und Hollande forderten u.a. die sofortige Einstellung der Kampfhandlungen im Südosten der Ukraine. Dies sei die wichtigste Bedingung für einen effizienten Einsatz der internationalen Experten.

Die Wall Street Journal berichtete von bereits in Kiew eingetroffenen Vertretern der ICAO. Die Delegation vor Ort werde von Marcus Costa geleitet, einer der führenden Experten bei der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation. Unterstützung für die Untersuchungen an der Absturzstelle soll u.a. von Experten von Interpol und Europol geleistet werden.





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