Proteste gegen CETA und TTIP – BDI verteidigt Abkommen weiterhin

Demonstration-


Am Samstag waren in der Bundesrepublik gegen die Pläne für CETA und TTIP mehr als 250.000 Menschen auf den Straßen der größeren Städte. Für den BDI-Chef Ullrich Grillo ein Beleg dafür, dass diese Protestanten nicht willens seien, in der EU gemeinsame Regeln zu entwickeln. Mit dem Freihandelsabkommen zwischen EU und Kanada handelte es sich um ein „kluges Abkommen“.

BDI verteidigt CETA und TTIP

Welthandel
CETA und TTIP im Namen der Globalisierung

Gegensätzlicher können die Ansichten der Gegner und Befürworter von den Freihandelsabkommen CETA und TTIP nicht mehr sein. Während in der gesamten Bundesrepublik am Samstag mehr als eine viertel Millionen Menschen gegen die Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada sowie USA protestierten, plädierte der Chef des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, für den schnellen Beschluss und der zügigen Ratifizierung von CETA.

Sollten CETA und TTIP scheitern, wäre dies „alles andere als der Sieg einer aufgeklärten Protestbewegung“, so Grillo. Damit wäre bewiesen, dass „wir die Europäer“ nicht willens für die Entwicklung gemeinsamer Regeln seien, um „den Welthandel fairer und besser“ zu machen. Es sei einfacher Kritik zu üben als kritisch zu gestalten. „Wer mit dem Status quo der Globalisierung nicht zufrieden ist, sollte sie konstruktiv begleiten, statt ihre Abschaffung zu predigen“, wetterte Grillo.

Die EU verhandelte kluge Abkommen und CETA sei ein Beleg dafür. Deshalb seien auch die meisten Europäer für die Freihandelsabkommen mit Kanada und den USA, so der BDI-Chef.


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