Produzierendes Gewerbe konnte Oktober 2020 noch zulegen

Konjunktur –


im Oktober 2020 konnte das Produzierende Gewerbe im Bundesgebiet insgesamt noch was drauflegen. Lediglich die Konsum-Branche knickte weiter ein. Mit der erneuten politisch motivierten Lockdown-Welle dürfte das Schicksal des neuerlichen gemeinschaftlichen Niedergangs ab November wieder besiegelt worden zu sein.

Konjunkturschwankungen

Der Konjunktur-Scheitelpunkt 2020 dürfte überschritten worden sein

Oktober 2020 wohl letzter Aufstiegsmonat des Jahres

Noch können die Statistiker mit positiven Entwicklungen in der wirtschaftlichen Entwicklung aufwarten. Diese gelten jedoch für die Vergangenheit, vor der im November von Bundes- und Landesregierungen ersten losgetretenen Lockdown-Welle. Destatis meldete für Oktober 2020 einen Zuwachs im Produzierenden Gewerbe um 3,2 Prozent (kalenderbereinigt) gegenüber dem September. Mit dem Ausruf des sog. Lockdown-Lights zu Beginn November dürfte dieser (relative) Aufschwung auch schon wieder beendet worden sein. Bei einem Rückstand um 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahres-Oktober wurde das Wachstumsziel ohnehin völlig verfehlt.

Der Nachholbedarf nach dem im Frühjahr angerichteten Schaden dürfte mit den nun immer weiter verschärften Zwangsmaßnahmen ausgeweitet worden sein. Gegenüber dem Februar hatte das Volumend des Produzierenden Gewerbes noch einen Rückstand um 4,9 Prozent (saison- und kalenderbereinigt).

Immerhin konnte die besonders erschütterte Branche der Autoindustrie im Oktober gegenüber dem Vormonat um 9,9 Prozent zulegen. Allerdings lag das Produktionsvolumen um mehr als 6 Prozent unter dem Februar-Niveau. Im Vormonats-Vergleich zog die industrielle Produktion um 3,3 Prozent an. Anteilig lag die Produktion von Investitionsgütern um 5,2 Prozent und von Vorleistungsgütern um 4,0 Prozent höher. Die Herstellung von Konsumgütern ging jedoch um 2,4 Prozent zurück. Die Kauflust (besser: Kaufmöglichkeit) der Konsumenten hat gemäß GfK ohnehin nachgelassen.

Die Produktionen für das Baugewerbe legte im Oktober 2020 um 1,6 Prozent zu.

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