Preisverfall im Dienstleistungsbereich Lager und Verkehr

Inflation –


Die Erzeugerpreise im Dienstleistungsbereich sind im 3. Quartal 2023 erneut gefallen. Ausschlaggebend für den Gesamt-Rückgang war nur eine Branche.

Nur eine Branche sorgte für Gesamtrückgang

Dienstleistungsfirma

 Geringere Nachfrage nach Lagerkapazitäten drückten den Preis enorm

In Deutschland sind im Dienstleistungsbereich die Erzeugerpreise im 3. Quartal 2023 um ein weiteres Stück gefallen. In den drei Monaten Juli, August und September waren die Preise der Erzeuger im Schnitt um 4,2 Prozent günstiger als im gleichen Zeitraum im Vorjahr, so Destatis. Gegenüber dem 2. Quartal 2023 lagen die Erzeugerpreise um 0,3 Prozent niedriger.

Einzelne Dienstleistungssparten

Der Preisrückgang gilt aber nur für den Schnitt über die gesamte Palette der Dienstleistungen. Mit dem Blick auf die einzelnen Sparten war es insbesondere der Bereich Verkehr und Lagerei, in dem die Preise stark gefallen sind. Um 16,3 Prozent weniger als im Vorjahres-Quartal. Ausschlaggebend waren die weltweit gefallene Nachfrage nach Ladekapazitäten und gesunkene Treibstoffkosten. Der Preisrückgang im Bereich See- und Küstenschifffahrt lag bei 60,3 Prozent gegenüber dem 3. Quartal 2022. Die Preise in der Sparte Luftfahrt-Frachten sanken im gleichen Zeitraum um 13,3 Prozent. Im Straßengüterverkehr stiegen die Preise im 3. Quartal 2023 um 3,1 Prozent.

Durchwegs auch steigende Preise

Die Preise im Dienstleistungsbereich Kommunikation stiegen im 3. Quartal 2023 gegenüber dem Vorjahres-Quartal um 2,5 Prozent an. Gegenüber dem Vorquartal gingen die Preise um 0,3 Prozent abwärts. In der Dienstleistungssparte der Freiberufler, Wissenschaft und Technik gingen die Preise um 4,3 Prozent aufwärts.
Ebenfalls aufwärts gingen die Erzeugerpreise im Dienstleistungsbereich Verwaltung und Unterstützungsleistungen (8,1 %). Hier führte insbesondere die Erhöhung des Mindestlohnes zu Preiserhöhungen. Gebäudereinigung kostete gemäß Destatis um 9,7 Prozent, Wach- und Sicherheitsdienste um 8,5 Prozent und Arbeitnehmerüberlassung (Leiharbeit) um 7,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

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