Preissteigerung im Dezember 2018 auf 1,7 % gefallen

Konjunktur –


Die jährliche Inflationsrate fiel im Dezember 2018 auf 1,7 Prozent zurück. Die Preissteigerung bezogen auf das gesamte Jahr beträgt voraussichtlich 1,9 Prozent.

Einkauf

Preissteigerungen im Jahr 2018 voraussichtlich bei 1,9 Prozent

Jahres-Inflation auf „Wunschwert“ der EZB

Die jährliche Inflationsrate (gemessen am Verbraucherpreisindex) fiel im Dezember 2018 auf 1,7 Prozent zurück. Gegenüber dem Vormonat November stiegen die Preise im Durchschnitt um 0,1 Prozent an, so die vorläufigen Zahlen der Statistikeinrichtung Destatis.

Mit dem Jahresende kann auch die Teuerungsrate für das gesamte Jahr 2018 eingeschätzt werden. Destatis legt sich vorläufig auf 1,9 Prozent gegenüber dem Jahr 2017 fest. Damit nähme die Teuerungsrate den „Wunschwert“ der Europäischen Zentralbank (EZB) ein.

Nach wie vor, aber bereits gedämpfter, größter Preistreiber war im Dezember 2018 die Sparte Energie mit plus 4,8 Prozent, gefolgt von Waren mit 2,0 Prozent und Dienstleistungen mit 1,5 Prozent. Nahrungsmittel waren im Dezember um 1,0 Prozent teurer als 1 Jahr zuvor. Die Preissteigerungen bei Wohnungsmieten blieben auch im Dezember relativ konstant bei 1,5 Prozent.

Sollten vor allem die Rohölpreise weiterhin auf ihrem relativ niedrigen Niveau verharren, oder gar noch weiter abfallen, wird diese Entwicklung auch auf die Teuerungsrate in den kommenden Monaten durchschlagen.

Die bisherigen Preisentwicklungen


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