Preise für Spaniens Häuser im vierten Quartal 2012 deutlich gefallen

Häuserpreise Europa-


In der Europäischen Union sowie in der Eurozone sind die Preise für Häuser auch im vierten Quartal 2012 gefallen. Mit den größten Preiseinbrüchen ist nach wie vor Spanien der Spitzenreiter. In Deutschland sind die Hauspreise moderat angestiegen.

Preisrückgänge bei Häusern in der EU etwas abgebremst

Hauspreise EU
Fallende Hauspreise in der EU

Die Preise für Häuser in der Europäischen Union (EU27) sowie im Euroraum (ER17) sind nach dem Hauspreisindex (HPI) im letzten Quartal 2012 gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,4% bzw. um 1,8% gesunken. Damit setzte sich der Abwärtstrend gegenüber dem dritten Quartal 2012 fort.

Gegenüber dem Vorquartal 2012 entspricht der Abwärtstrend zu den Häuserpreisen in der EU einen Abschlag um -0,7% sowie einen Preisrückgang um 0,5% im Euroraum, wie heute das Europäische Statistikamt (Eurostat) meldete.

Spaniens Hauspreise sinken nach wie vor am stärksten, dennoch ist der Preisrückgang um -12,8% im letzten Quartal 2012 bereits etwas flacher als noch im Vorquartal mit -15,2% (gegenüber Quartal III 2011). Einen ebenfalls ausgeprägten Verfall der Hauspreise wurde in Rumänien mit -9,1% und in Slowenien mit -8,8% festgestellt.

Umgekehrt zogen die Preise für Häuser in den EU-Mitgliedsstaaten im Quartal IV 2012 in Lettland mit +9,8%, in Estland mit +5,8% und Malta mit +5,4% am stärksten an.

In Deutschland verteuerten sich die Häuser durchschnittlich um 2,2% gegenüber dem Vorjahresquartal bzw. um 0,8% gegenüber dem dritten Quartal 2012.

Definition Hauspreisindex – HPI

Die Hauspreisindizes (HPIs) beschreiben die Preisentwicklungen aller von Haushalten erworbenen Wohnimmobilien (Wohnungen, Einfamilienhäuser, Reihenhäuser, usw.), sowohl Neu- als auch Altbauten, unabhängig von ihrer endgültigen Verwendung und ihren bisherigen Eigentümern.

Die HPIs der Mitgliedstaaten werden von den nationalen Statistikämtern erstellt. Die Aggregate der HPIs für den Euroraum und die EU werden von Eurostat erstellt. HPIs werden als jährliche Kettenindizes berechnet; dies erlaubt eine jährliche Veränderung der Gewichte.

Die europäischen HPI Aggregate werden momentan als gewichtete Durchschnitte der nationalen HPIs berechnet, unter Verwendung des BIP (auf der Basis von Millionen KKS) zu Marktpreisen als Gewicht für die jeweiligen Länder.
Quelle: Eurostat

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