Poroschenko wünscht Frieden in Ukraine – Verhandlung mit Putin

Ukraine-Konflikt-


Der ukrainische Präsident Poroschenko propagiert den gewollten Frieden im Land und will in Minsk mit Wladimir Putin über die Beendigung des Krieges verhandeln. Die „Terroristen“ müssten nur dem Friedensplan Kiews zustimmen.

Panzer

Kiew hält am bereits bestehenden Friedensplan mit „Terroristen“ fest.

Poroschenko sucht Friedensgespräch mit Putin

Der Wirtschaftsgipfel am 26. August 2014 in der weißrussischen Hauptstadt Minsk wird offenbar um ein politisches Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem ukrainischen Staatschef Pjotr Poroschenko erweitert.

Beide Staatschefs werden sich am Rande des Gipfels zusammen setzen und über die Krise in der Ukraine verhandeln, wie RIA Novosti berichtete. Zwei Tage zuvor war es noch überhaupt nicht sicher, ob Putin und Poroschenko ein gemeinsamen Gespräch eingehen werden.

Poroschenko strebt demnach eine Beendigung des militärischen Konflikts in der Ost-Ukraine an und will mit Putin über die notwendigen Schritte verhandeln. „Die Ukraine will Frieden“, so Poroschenko lt. seines Presseamtes am Donnerstag. Am Dienstag, den 26. August, wolle er zusammen mit drei ranghohen EU-Vertretern nach Minsk reisen, um „Frieden zu vereinbaren“.

Der Sprecher des ukrainischen Sicherheitsrats, Andrej Lyssenko, erklärte am Donnerstag, dass beim geplanten Treffen in Minsk eine Einigung erwartet werde. Nach wie vor sei der Friedensplan des ukrainischen Präsidenten gültig. Sollten die „Terroristen“ in diesen Plan einwilligen, könne der Krieg bereits vor dem Treffen beendet werden, so der Sprecher. Ein Waffenstillstand im Osten des Landes sei möglich, wenn die Milizen den Friedensplan des Präsidenten erfüllten.


Inhalte aus dem Friedensplan des ukrainischen Präsidenten Poroschenko wurden jedoch nicht genannt, welche Voraussetzungen gelten müssen und welche Bedinungen gestellt werden. Die Milizen der Ost-Ukraine jedoch nach wie vor als „Terroristen“ zu bezeichnen, lässt erahnen, dass neben der „bedingungslosen Kapitulation“ der Volkswehren auch weitere Forderungen enthalten sind, die kaum auf Zustimmung treffen werden.





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