Pokerspiel um Griechenland – Ringen um „endgültige Fakten“

Griechenlandkrise-


Das Pokerspiel um Griechenland geht in der ersten Juni-Woche in eine neue Runde. Es müssen „endgültige Fakten“ geschaffen werden, aber bis Ende der Woche scheint sich für die akut fälligen Schuldentilgungen keine Lösung abzuzeichnen. Am Freitag wäre die erste Monats-Rate fällig, aber diese Tranche könnte ausfallen.

Eurokrise

Gläubiger beharren auf Maßnahmen für ausgeglichenen Haushalt und Wirtschaftserholung

„Endgültige Fakten“ dürften auch am Ende der Verhandlungswoche fehlen

Athen und die Finanzminister der Euro-Länder (Eurogruppe) verhandeln, aber „nichts Genaues weiß man nicht“. Details zu den bisher erreichten Erfolgen aus den Verhandlungsgesprächen scheinen nicht nach außen zu dringen. „Es werden Fortschritte gemacht, aber es ist noch nicht genug“, so die wenig aussagekräftige Erklärung des Eurogruppen-Chefs Jeroen Dijsselbloem, lt. rp-online.de (Mittwoch).

Am Freitag müsste Griechenland eine Tranche von 300 Millionen Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) überweisen. Es sieht allerdings eher „schlecht als recht“ aus. Dijsselbloem hält eine zusätzliche Finanzspritze an Athen für „praktisch und auch theoretisch ausgeschlossen“, damit der IWF seine Rate in Empfang nehmen kann.

Griechenland müsse die Pläne für einen ausgeglichenen Haushalt erfüllen, Schritte einleiten, um für die Erholung der Wirtschaft zu sorgen. Dies seien die Bedingungen. Die griechische Regierung müsse ihren Wählern erklären, dass sie die Wahlen mit „vielleicht zu vielen Versprechen“ gewonnen haben, so der Eurogruppen-Chef.





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