Personenkontrolle an Grenze mindert Bayerns Wirtschaftsleistung

Migrantenströme-


Die Personenkontrolle an der Grenze zwischen Bayern und Österreich sowie im gesamten Schengen-Raum würde der bayerischen Wirtschaft bis zu 1,93 Milliarden Euro an Wirtschaftseinbußen kosten. Allerdings immer noch „günstiger“ als die Folgen einer unkontrollierten Masseneinwanderung.

Industriegewerbe

Bayerns Einwohner könnten pro Jahr und pro Kopf bis 151 Euro verlieren

Personenkontrollen an den Grenzen mindern Wirtschaftsleistung

Die Schließung der Grenzen zu Österreich gegen eine unkontrollierte Einreise nach Bayern käme der Wirtschaft zwar sehr teuer, aber eine ungehinderte Massenzuwanderung würde ein Vielfaches der Kosten verursachen. Eine Personenkontrolle an der Grenze zu Österreich, am Brenner und auf der Balkan-Route würde die Wirtschaftsleistung Bayerns um 400 bis 900 Millionen Euro pro Jahr schmälern, so das Münchner ifo-Institut. Das wären rund 31 bis 77 Euro pro bayerischen Einwohner, bzw. 0,07 bis 0,18 Prozent.

Die aus Bayern exportierten Waren würden in einem solchen Szenario um 1,7 Milliarden Euro pro Jahr abnehmen, die Importe von Waren um ca. 2,2 Milliarden. „Diese Kosten machen allerdings nur einen Bruchteil jener Summen aus, die durch unkontrollierte Massenzuwanderung entstehen würden“, so Gabriel Felbermayr, Leiter des ifo-Zentrums für Außenhandel.

Die bayerische Wirtschaftsleistung würde um 240 bis 580 Millionen Euro absinken, wenn sich die Personenkontrollen nur an der bayerischen-österreichischen Grenze beschränkten. Das entspräche einem Rückgang um 0,04 bis 0,11 Prozent. Die Wirtschaftsleistung des Bundeslandes könnte jedoch um bis zu 1,93 Milliarden Euro sinken, wenn die Personenkontrollen in allen europäischen Schengen-Grenzen vorgenommen würden. „Das wären 61 bis 151 Euro pro Kopf und Jahr“, so Felbermayr.

Die Berechnungen berücksichtigten allerdings nicht den Handel per Übersee und die Personenkontrolle bei der Ausreise. Darüber hinaus beschränkte sich die Aufstellung auf den Handel über die Straße, nicht auf alternativen Strecken, wie z.B. der Schienenverkehr.


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