Panama Papiere: Signale an die Superreichen – „USA sind sicher“

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Die Panama Papiere erfüllen offenbar neben der Anschwärzung Putins auch den nebensächlich erscheinenden Zweck, den Reichen und Superreichen dieser Welt Sicherheit für ihr Vermögen in den USA zu signalisieren.

USA

Signale an die Vermögenden: „USA ist ein sicherer Zufluchtsort“

US-Unternehmen scheinen in 2,6 Terabyte-Liste nicht vorzukommen

Ein Datensatz mit rund 2,6 Terabyte Volumen und ca. 11,5 Millionen Unterlagen. Die Mainstream-Medien, allen voran die Süddeutsche Zeitung, präsentieren die Panama Papers mit stolzer Brust und bezeichnen diesen Leak als die bisher größte von investigativen Journalisten gemeinsam aufgearbeitete Wahrheitsfindung.

Die Panama Papiere seien randvoll mit Politikern, Unternehmern, Sportlern, Konzernen, Vereinen und viele weiteren prominenten Personen, die ihr Vermögen auf verschleierten Wegen am Fiskus vorbei in „Sicherheit“ gebracht hatten. Gefunden haben diese Mainstreams offenbar nur die kleinen Daten-Schnipsel, die u.a mit Syrien, Nordkorea, Island und einem russischen Musiker in Verbindung gebracht werden können. Es folgte eine umfangreiche Aufarbeitung der Verbindungen des russischen Instrumentenspielers, nachdem sich herausstellte, dass er Putin persönlich kennt.

Islands Premier wurde inzwischen über die Panama Papiere stolpern gelassen, Messi klagt gegen „falsche Anschuldigungen“ und die UEFA erhielt Besuch von einem Razzia-Team. Ein paar Prominente hier und ein paar Funktionäre dort. Bauernopfer für die Glaubwürdigkeit der an die Öffentlichkeit getragenen Ambitionen.

2,6 Terabyte, 11,5 Millionen Dokumente und kein einziges US-Unternehmen, kein US-Prominenter, kein US-Funktionär? Oligarchen gibt es zwar nur in den Schurkenstaaten, während die milliardenschweren Kreise rund um Washington dem „Establishment“ angehören, aber es muss doch wenigstens ein einziges einflussreiches, sehr prominentes und „zerreisswürdiges“ US-Unternehmen auftauchen. In den Medien Fehlanzeige und es ist auch keine Überraschung.

Die Panama Papiere sind gezielt an die Medien zur selektiven Auswertung gelenkt worden. Eine Offensive gegen Russland und Präsident Putin, so WikiLeaks. Finanziert haben diese Kampagne u.a. die US-Behörde für internationale Entwicklung (USAID) und die Stiftung „Open Society Foundations“, die George Soros gehört.

USA sind eine sichere Steuerzufluchts-Oase

Mit der Panama-Papers Offensive schlagen die Initiatoren gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Putin und sein Umfeld werden angeschwärzt und mit dem Verzicht, auch nur einen einzigen wichtigen US-Akteuren aus der 11,5-Millionen-starken Liste zu nennen, signalisiert den Finanz-Jongleuren absolute Sicherheit in den USA. Ein Kapitalmagnet, welches auch mit der ohnehin schon eingesetzten Millionärs-Flucht aus Europa zusammenpasste.

Eines der Haupt-Domizile der aus den europäischen Metropolen flüchtenden Super-Reichen sind die USA. Was bietet sich dann für das Anlocken des Kapitals der Superreichen Besseres an als für die „absolute Sichereit“ zu garantieren? Die Panama Papiere erfüllen gerade ihren Zweck.


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