Panama-Papiere: Offenkundige Kampagne gegen Russland

Geleakte Panama-Papiere-


Mit den veröffentlichten Panama-Papieren wird die Welt erneut von einer medialen Skandal-Welle überrollt. Der Offshore-Leak im Zusammenhang mit dem EU-Mitgliedsland Zypern ist offenbar schon in Vergessenheit geraten. Die Konsequenzen blieben für westliche Milliardäre und Unternehmen aus. Mit den Panama-Papers steht wiederholt Russland im Visier der Kampagne.

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Die russischen Anteile an den Steueroasen sind lediglich ein Bruchteil des Gesamten

Der Fingerzeig geht gegen Moskau und lenkt vom großen Rest ab

Steueroasen und Offshore-Paradiese sind eine Erfindung des westlichen Kapitalismus. Die Fluchtgebiete für das Kapital der Reichen und Superreichen werden von ihren Eigentümern gehegt und gepflegt. Der aufflammende „Skandal“ rund um die „Panama Papers“ zeigt wieder einmal, mit welcher Verlogenheit die Finanzoligarchie und ihre medialen Handlanger Desinformation betreibt.

Der britische Top-Diplomat Craig Murray hat es mit seinem Beitrag auf den Punkt gebracht. Die Veröffentlichung der „Panama Papiere“ findet äußerst selektiv statt. Murray habe zwar keine Zweifel daran, dass auch die Russland und China von Korruption durchzogen sind, aber es fehlte jeglicher Fingerzeit auf große westliche Länder und deren Unternehmen.

Die Medien, allen voran die Süddeutsche Zeitung und der Guardian erklärten sogar klar, wie sie aus der riesigen Datenmenge die „Schurkenstaaten“ im Zusammenhang mit dubiosen Geschäften herausfilterten. Sie suchten einfach die Namen der Regimes, die gegen Sanktionen der UN verstießen. Schon kamen Länder wie Syrien, Russland, Nordkorea und Zimbabwe zum Vorschein. Die Hauptkunden der Anwaltskanzlei Mossack Fonsecas in Panama, die westlichen Milliardäre und Unternehmen, werden von den Medien nicht mal im Ansatz erwähnt, so Craig.

Die „Panama Papers“ wurden von „investigativen“ Journalisten recherchiert. Die Verwaltung der Leak-Papiere erfolgt durch „Internationales Konsortium Investigativer Journalisten (ICIJ)“ mit Sitz in Washington, USA. Diese Institution habe sehr interessante Financiers, so der britische Diplomat. Zu den ICIJ-Geldgebern zählten u.a. Carnegie Endowement, Ford Foundation, W K Kellogg Foundation, Rockefeller Family Fund und Open Society Foundation (George Soros).

Einseitige Anti-Russland-Kampagne – West-Oligarchen bleiben unerwähnt

Die Kampagne der „Panama Papers“ ist eindeutig selektiv gegen Russland, sprich Putin gerichtet. Eine ähnliche Kampagne starteten die westlichen Medien bereits nach dem Offshore-Leak im Zusammenhang mit der „Zypern-Rettung“ im Jahr 2013. Die EU leistete sich mit Zypern eine Steueroase, ein Zufluchtsort für Steuerhinterzieher, ganz selbstverständlich und unverblümt. Das einzig Anrüchige an dieser EU-Mittelmeerinsel waren lt. Medien die „Überzahl der russischen Oligarchen“. Auch damals kamen die westlichen Unternehmen, Millionäre und Superreichen ungeschoren davon.

Die Welt ist voll mit Offshore- Steuerparadiesen

Zypern und Panama sind nur zwei Beispiele von weltweit vertretenen und gepflegten Steueroasen. Weitere bekannte Kapital-Zufluchtsorte sind Andorra, Anguilla, Antigua und Barbuda, Bahamas, Barbados, Belize, Bermuda, Britische Jungferninseln, Cookinseln, Dominica, Gibraltar, Grenada, Isle of Man, Jungferninseln, Kaimaninseln, Liechtenstein, Malediven, Malta, Marshallinseln, Mauritius, Monaco, Montserrat, Niederländische Antillen, Seychellen, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Turks- und Caicosinseln sowie Vanuatu.

US-Firmen haben sogar einen relativen kurzen Weg bis zum nächsten steuerlichen Zufluchtsort. Die USA leisten sich mit dem Bundesstaat Delaware eine Steueroase erster Güte. Dort ist es selbstverständlich, dass ein einziger Briefkasten die Wurfsendungen von rund 200.000 Firmen übernimmt.

Das EU-Mitglied Großbritannien unterhält u.a. das Steuerparadies Britische Jungferninseln (Eigentum Königshaus). 32.000 Einwohner teilen sich die Insel mit weiteren rund 1 Millionen registrierten Firmen.

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