Öffentlicher Schuldenstand im 1. Quartal 2015 weiter gestiegen

Schuldenstand-


Bund, Länder und Kommunen in Deutschland waren zum Ende des ersten Quartals 2015 mit gut 2,06 Billionen Euro verschuldet. In den ersten drei Monaten des Jahres wuchs der Schuldenstand in allen Körperschaftsgruppen an. Am kräftigsten bei den Gemeinden bzw. Gemeindeverbänden.

Steigerungen

Weiter wachsende Schulden beim Bund trotz Rekord-Niedrigkosten für Zinsen

Gemeinden bauten ihren Schuldenberg am deutlichsten aus

Mit dem Stichtag 31. März 2015 lag der Schuldenstand der öffentlichen Haushalte bi 2.060,539 Milliarden Euro, so das Statistische Bundesamt (Destatis). Gegenüber dem Vorjahr wuchs der Schuldenberg um 1,0 Prozent, bzw. um gut 20,8 Milliarden Euro an.

Die Länder waren im Vergleich mit einem Schuldenausbau um 0,7 Prozent relativ zurückhaltend und der Bund haute mit einem Plus von 0,8 Prozent auch nicht so sehr auf den Putz. Die Gemeinden bzw. Gemeindeverbände in Deutschland standen am Ende des ersten Quartals 2015 vor einem Schuldenberg von 144,945 Milliarden Euro. Plus 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahres-Quartal.

Größter Einzelschuldner ist nach wie vor der Bund. Mit rund 1,292 Billionen Euro stand der Bundeshaushalt am 31.03. in der Kreide. Mit 624 Milliarden Euro waren die Länder „hälftig“ mit dabei.

Im Durchschnitt betrug die „Pro-Kopf-Verschuldung“ eines jeden Bewohners in Deutschland rund 25.750 Euro.





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