Öffentliche Hand nahm Mai 2019 noch mehr Steuern ein

Steuergelder –


Bund und Länder nahmen im Mai 2019 trotz gezielter Unkenrufe mehr Steuern ein als ein Jahr zuvor. In den Bereichen Umsatz- und Lohnsteuer sogar um jeweils 5 Prozent.

Steuerzahler

Von Abnahme der Steuereinnahmen keine Spur – Bund und Länder nahmen noch mehr ein

Weiterhin segensreiches Steuergelder-Sprudeln

Bisher hat sich die „Vermutung“ des Bundesfinanzministers Olaf Scholz (SPD), dass auf Seiten der Steuergelder keine überraschenden Mehreinnahmen mehr zu erwarten seien, erfüllt. Die „fetten Jahre“ seien vorbei, so der SPD-Politiker kurz nach Jahresbeginn 2019. Was sich beinahe wie ein Darben am Hungertuch anhören sollte, ist in Wahrheit ein vermutetes Ausbleiben von fetten Extras, an die man sich über die vergangenen Jahre so schön gewohnt hatte.

Tatsächlich sind Rückgänge zu verzeichnen. Nicht bei den eingenommenen Steuern, sondern lediglich beim Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Das Plus ist nur um ein Stückchen flacher geworden. Das Bundesfinanzministerium meldete lt. Handelsblatt (Donnerstag) für den Monat Mai 2019 Steuereinnahmen durch Bund und Länder in Höhe von 52,4 Milliarden Euro und damit „nur noch“ um 1,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im Zeitraum Januar bis Ende Mai lag der Anstieg der Steuereinnahmen bei „lediglich“ 1,9 Prozent.

Weitaus steiler waren sogar die Anstiege der Einnahmen über Lohn- und Umsatzsteuer. In beiden Kategorien zog der Steuergeld-Treuhänder im Vergleich zum Vorjahr um jeweils 5 Prozent mehr ab. Gute inländische Konjunktur, robuster Arbeitsmarkt und steigende Einkommen seien die Gründe für das deutliche Plus.

Der Wermutstropfen wird jedoch in den angestiegenen Ausgaben gesehen. In den Monaten Januar bis Ende Mai gab die öffentliche Hand rund 4,6 Milliarden Euro bzw. um 3,4 Prozent mehr aus als in den ersten fünf Monaten des Vorjahres. Bei Investitionen wurde dabei gespart, nicht jedoch beim Konsum.

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