Öffentliche Hand hat im 1. Quartal 2020 Schuldenberg ausgebaut

Schulden-Politik –


Der Schuldenstand von Bund, Ländern und Kommunen ist im ersten Quartal 2020 deutlich angestiegen. Während Bund und Länder überwiegend auf Ausgaben setzten, stand bei vielen Städten und Gemeinden die Sparsamkeit im Mittelpunkt.

Schuldenanstieg

Schuldgeldsystem lässt eingelegten Rückwärtsgang nicht lange zu

Bremen tat sich als anteilig größter „Neuverschuldner“ hervor

Die von der öffentlichen Hand verursachten Schulden sind im ersten Quartal 2020 angestiegen, so Destatis. Der Anstieg der den Bundesbürgern aufgeladenen Verbindlichkeiten umfasste 56,2 Milliarden Euro gegenüber dem letzten Quartal 2019, bzw. um 3,0 Prozent. Gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres lag der Schuldenstand Ende März um 1,5 Prozent höher, bzw. um 28,3 Milliarden Euro. Letztendlich zeigte die tiefrote Schuldenuhr 1.955,4 Milliarden Euro Schulden an.

Der Schuldenanstieg binnen den ersten drei Monaten des Jahres 2020 betraf fast alle Ebenen. Anteilig stiegen die Schulden des Bundes im Vergleich zum Vorquartal um 2,6 Prozent bzw. um 31,2 Milliarden Euro auf 1.220,3 Milliarden Euro an. Die Bundesländer hatten Ende erstes Quartal mit einem Ausstand von 602,4 Milliarden Euro um 4 Prozent bzw. um 23,3 Milliarden Euro höhere Schulden. Die Städte und Gemeinden stockten ihre Schulden auf 132,6 Milliarden Euro auf. Ein Anstieg um 1,4 Prozent bzw. um 1,8 Milliarden Euro. Lediglich die öffentliche Kasse der Sozialversicherungen reduzierten den Schuldenstand um rund eine Million Euro.

In der „Länder-Klasse“ trat Bremen als größter Neuschuldner hervor. Die Hansestadt baute die bisherigen Schulden um 27,1 Prozent aus, gefolgt von Sachsen (22 %) und Bayern (19,5 %). Die Bundesländer Hamburg und Brandenburg reduzierten ihre Schulden um jeweils 0,7 Prozent und Schleswig-Holstein ging mit einem Schuldenabbau um 1,4 Prozent als „Mustergültig“ hervor.

Während die für das Bundesland Bayern verantwortlichen Politiker die Schulden kräftig ausbauten, wirtschafteten die Räte der Gemeinden und Städte dagegen deutlich „bewusster“. So reduzierten die bayerischen Kommunen ihren gesamten Schuldenstand um 1,5 Prozent. Noch deutlicher ist das Verhältnis in Sachsen. Städte und Gemeinden senkten die Schulden um 8,7 Prozent ab.

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