Öffentliche Gelder – Defizite in den ersten 3 Quartalen 2023 ausgebaut

Öffentlicher Haushalt –


Die Verwalter öffentlicher Gelder haben in den ersten drei Quartalen 2023 wieder „regelrechte Misswirtschaft“ betrieben. Das Defizit wurde hierbei kräftig ausgebaut. Lediglich den Ländern blieb noch ein Plus übrig.

Das Defizit wurde ausgeweitet

Bundeskanzleramt

 Verwalter auf Bundesebene bauten die Schulden mit größter Energie aus

Wer mehr ausgibt, als einnimmt, rutscht in die Schulden ab. Eine einfache Rechnung. Was sich dem Privathaushalt aber nicht möglich ist, zaubern die Verantwortlichen des öffentlichen Haushaltes einfach aus dem Hut anhand von „Sondervermögen“. Dies wiederum auf die Kosten des Privathaushaltes.

Die Treuhänder öffentlicher Gelder haben in den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 rund 6,1 Prozent mehr eingenommen als im gleichen Zeitraum im Vorjahr. Gleichzeitig gaben die Verwalter jedoch um 7,7 Prozent mehr aus. Die Einnahmen betrugen lt. Destatis 1.337,8 Milliarden Euro und die Ausgaben 1.429,3 Milliarden Euro. Das damit „erreichte“ Minus betrug in den Monaten Januar bis September 2023 insg. 91,5 Milliarden Euro. Gegenüber dem Verwaltungs-Ergebnis in den ersten drei Quartalen 2022 gegenüber dem Vorjahreszeitraum lag das Minus um 25,8 Milliarden Euro höher. Die Verantwortlichen bremsten das Defizit nicht aus, sondern bauten dies auch noch aus.

Bund mit größter Misswirtschaft

Das größte Minus fuhren die Verantwortlichen der Bundesregierung ein. Von den 91,5 Milliarden Euro Minus des gesamten öffentlichen Haushaltes gingen 75,9 Milliarden Euro auf die Kappe des Bundes. Gemeinden und Gemeindeverbände fuhren ein Defizit von 11,4 Milliarden Euro ein. Die Sozialversicherungen lagen um 7,2 Milliarden Euro im Minus. Lediglich die Länder kamen nach drei Quartalen mit einem Plus von 3,1 Milliarden Euro hervor.

Defizite und Überschüsse in den Ebenen

Der Bund gab in den ersten drei Quartalen 2023 rund 450,5 Milliarden Euro aus. Ein Anstieg um 11,7 Prozent als im gleichen Zeitraum im Vorjahr. Die Einnahmen stiegen um 15,6 Prozent auf 374,6 Milliarden Euro an. Ein Finanzierungs-Defizit in Höhe von 75,9 Milliarden Euro.

Die Gemeinden und Gemeindeverbänden hatten um 12,0 Prozent höhere Ausgaben (259,1 Mrd. Euro). Die Einnahmen stiegen lediglich um 7,5 Prozent auf 247,7 Milliarden Euro an. Ein Minus in Höhe von 11,4 Milliarden Euro und um 10,6 Milliarden Euro mehr als in den ersten drei Quartalen in 2022.

Die Sozialversicherungen hatten Einnahmen in Höhe von 600,5 Milliarden Euro, bei gleichzeitigen Ausgaben von 607,7 Milliarden Euro. Unterm Strich ein Defizit in Höhe von 7,2 Milliarden Euro.

Mit Einnahmen von 382,6 Milliarden Euro (-2,9 %) und gleichzeitigen Ausgaben von 379,5 Milliarden Euro (2,2 %) blieb ein Plus in Höhe von 3,1 Milliarden Euro. Der Überschuss im vergangenen Jahr betrug lt. Destatis noch 22,4 Milliarden Euro.

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