Öffentlich-Rechtliche setzen auf „Schlagkraft“

Sog. Medien –


Die Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten mögen wohl ansatzweise erkannt haben, dass ihre Forderungen nach mehr Zwangsabgabe noch größeren Widerstand erzeugen werden. Doch anstatt sich auf die eigentlich Aufgabe zu besinnen, setzt man auf mehr „Schlagkraft“.

Rundfunkanstalten

Die Schlagkraft soll es sein und nicht die ausgewogene Berichterstattung

Unpopularität ist wohl bei der Geschäftsführung angekommen

Dem Öffentlich-Rechtlichen-Rundfunk dämmert es wohl inzwischen, dass deren Stellung und Selbstverständnis immer mehr an Boden verliert. Die Akzeptanz innerhalb der von der Zwangsabgabe „Rundfunkbeitrag“ (ehem. GEZ) betroffenen Bundesbewohner sinkt weiter ab. Die bereits laut geäußerte Forderung nach höheren Abgaben scheint in den Hintergrund gerückt zu sein. Zu unpopulär. Der milliardenschwere Selbstbedienungsladen denkt nun über Sparmaßnahmen nach.

Statt auf Informationen setzt man auf „Schlagkraft“

Tom Buhrow, WDR-Geschäftsführer und ARD-Vorsitzender, erklärte gegenüber der Süddeutschen Zeitung (SZ) (Montag), dass nun Reformwille und Reformfähigkeit präsentiert werden müsse. Es drehe sich um die Frage, „wie man sich so verschlankt, dass man noch schlagkräftiger wird“. Ein entlarvender Satz. Die ureigenste Aufgabe des Öffentlich-Rechtlichen ist u.a. die ausgewogene Berichterstattung über das Geschehen in dieser Welt. Dazu benötigt es keine „Schlagkraft“, sondern schlicht Neutralität und Objektivität. „Schlagkraft“ bezeichnet das Potenzial, einen Gegner bezwingen zu können, nicht aber das Informieren der Zielgruppe.

Eines der größten finanziellen Sorgenkinder des ÖRR sind die aktuellen und noch anstehenden Pensionszahlungen an die Mitarbeiter. Horrende Summe, gemäß dem Motto „wessen Brot ich ess‘, dessen Lied sing ich“, drohen das von den Haushalten abgepresste Budget zu sprengen. Auch Buhrow weiß, dass er einst in Pension gehen wird.

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