Obamas „Bitte“ wurde erhört – Bundeswehreinsatz in Litauen geplant

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Barack Obama kam, sagte und wurde erhört. Nach dem Besuch des US-Präsidenten anlässlich der Hannover Messe prüft nun die Bundesregierung den Einsatz der Bundeswehr im baltischen Litauen. Nahe der Grenze zu Russland.

Abschreckung des „aggressiven Russlands“?

Sowjetarmee
'Der Russe steht wieder vor der Tür' - Abschreckung

Die „Bitte“ des US-Präsidenten Barack Obamas wurde von der Bundesregierung offensichtlich erhört. Die Huldigung der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Abschlussrede Obamas zu seinem Besuch in Hannover war im Vorfeld begleitet von der Aufforderung an die Nato, sich verstärkt in Osteuropa zu engagieren.

Vor allem Großbritannien und die Bundesrepublik müssten einen gesonderten Beitrag dazu leisten. Offenbar plant die Bundesregierung nun die Entsendung von Bundeswehreinheiten nach Litauen, in die Nähe zu Russlands Grenzen. Die Nato müsse zur „Abschreckung gegen Russland“ verstärkt werden, wie SPIEGEL ONLINE (Donnerstag) berichtete.

Angela Merkel und die Regierungschefs Frankreichs, Großbritanniens und Italiens trafen sich demnach gemeinsam mit Barack Obama, um hinter verschlossenen Türen über den Einsatz der Bundeswehr zu sprechen.

Nun prüfe die Bundeswehr, wie die Bundesrepublik den Aufbau eines Nato-Bataillons von rund 1000 Soldaten in Litauen unterstützen kann.

Die verstärkte Präsenz der Nato an Russlands Grenzen soll an die baltischen Staaten ein Zeichen senden. Litauen, Estland und Lettland fühlten sich nach der „Annexion der Krim“ von Russland militärisch bedroht.


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