Nutri-Score – Konsumenten brauch nun noch weniger zu denken

Konsumenten –


Für die offizielle Einführung der „Gesunden Ernährungsampel“ Nutri-Score sind nun die Weichen gestellt. Der gesundheitsbewusste Einkauf soll nun noch einfacher werden. Verbraucherschützer begrüßen diese weitere Errungenschaft der Entmündigung.

Gemüse-Fleisch

Was ist gesund und was ungesund? Farben und Buchstaben übernehmen das Denken des Konsumenten

Nutri-Score soll für Hersteller freiwillig bleiben

Der Konsument soll es künftig noch einfacher haben, sich für die „richtige Ernährung“ schon beim Einkauf zu entscheiden. Die Auflistung der Inhaltsstoffe in den jeweiligen Mengen erscheint bereits als zu kompliziert, als dass es dem „Verbraucher“ zugemutet werden kann. Daher wird nun der fortschrittlich klingende „Nutri-Score“ eingeführt und das Bundeskabinett hat diesbezüglich die Anpassung der Lebensmittelinformations-Durchführungsverordnung schon beschlossen. Anstatt die Nährwert-Tabelle auf den Verpackungen zu studieren reicht künftig der Blick auf eine „Ampel“ in den Farben Rot, Orange, Gelb, Hellgründ und Dunkelgrün. Dazu die Buchstaben „A“ (wie „Astrein“) bis „E“ (wie „Ekelhaft“).

Die Verwendung des „Nutri-Scores“ ist den Herstellern überlassen. Der Aufdruck dieser Fünf-Farben-Markierung auf der Verpackung bleibt freiwillig. Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv), begrüßt den Beschluss zur Einführung dieser „Nährwertkennzeichens“ grundsätzlich. Nun müsse dieser „Nutri-Score“ flächendeckend im Bundesgebiet und auch verbindlich in der EU eingeführt werden. „Die Kennzeichnung mit Ampelfarben, erleichtert es Verbraucherinnen und Verbrauchern, gesünder einzukaufen“, so Müller. Schon jetzt verwendeten Lebensmittelhersteller diese Ampel-Kennzeichnung und gingen daher „mit gutem Beispiel voran“.

Dieser Vorgang zum „Nutri-Score“ zeigt sehr eindrücklich, wie es um die Mündigkeit der Konsumenten bestellt sein soll. Ein Ampel-Prinzip aus fünf unterschiedlichen Farben, untermauert mit Buchstaben, gilt inzwischen als ein Nährwertkennzeichen. Rot „ungesund“, Gelb „geht schon“, Grün „gesund“. Die Zusammensetzung von Kohlehydraten, Eiweiße, Fette, Vitamine und Mineralstoffe sowie die Höhe der Kilokalorien pro Gewichtseinheit erscheinen als viel zu kompliziert. Der schnelle vergleichende Blick auf die Ampelfarben innerhalb einer Produktkategorie soll nun für das Gefühl des guten Einkaufs darstellen. Für Menschen, welche eine abgestimmte Ernährung benötigen, erscheint dieses einfache Ampelprinzip ohnehin nicht als geeignet. Die Ernährung ausschließlich mit „Grün“ und daher als gesund gekennzeichnete Karotten, Feldsalate und Paprika können kaum für die notwendige ausgewogene Zuführung von Nährstoffen sorgen.

Die Unterstützung der sog. Verbraucherschützer sollte daher auf die Steigerung der Mündigkeit des Konsumenten setzen und nicht auf die fortgesetzt reduzierte Verwendung des eigenen Denkapparates.

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