Niedriglohnarbeiter treffen Lockdown-Folgen besonders hart

Arbeitsmarkt –


Nachdem sich Peter Altmaiers Ankündigungen bezüglich der Unversehrtheit des Arbeitsmarktes sehr schnell als blanker Unsinn herausgestellt hat, sind nun nach Einsetzen des breiten Arbeitsplatzsterbens ausgerechnet die Arbeitnehmer am härtesten getroffen, welche auch während der Beschäftigungszeit zu den „wenig Privilegierten“ zählen.

Arbeitnehmer

Abgespeist während Erwerbszeit und bei Arbeitslosigkeit ganz besonders

Auf Niedriglohn-Arbeiter wartet entsprechendes Arbeitslosengeld

Die Aussage des Bundeswirtschaftsministers Peter Altmaier (CDU), es werde aufgrund der wegen Corona begründeten Lockdown-Maßnahmen kein Arbeitsplatz verloren gehen, bekräftigte lediglich eines der oft demonstrierten Kompetenzen des CDU-Politikers, welches aber keinesfalls die Treffsicherheit seiner politischen Weitsicht betrifft. In diesem Sommer wird die Arbeitslosenzahl erstmals seit zehn Jahren die Marke von drei Millionen übersteigen, so die faktenbezogene Einschätzung des Chefs der Bundesanstalt für Arbeit (BA) Detlef Scheele (SPD) zur Süddeutschen Zeitung (Dienstag). Scheele zeigte sich jedoch hoffnungsvoll, dass die Zahl der Arbeitslosen im darauf folgenden Herbst wieder sinken werde.

Als wenn die befristeten Arbeitnehmer und vor allem Zeitarbeiter nicht schon in „normalen Zeiten“ genügend Nachtteile hinnehmen müssten, beschreibt der BA-Chef diese Gruppen als die von der Lockdown-Krise als am härtesten Getroffenen.

Nach dem Rauswurf wartet auf die Betroffenen zu Beginn das Arbeitslosengeld und wie es damit aussieht, lieferte wie bestellt und pünktlich das Bundesarbeitsministerium. Unter Berufung dessen Angaben berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung (Dienstag) von rund 849.000 Berechtigte auf Arbeitslosengeld im Monat März. Davon hatte mit rund 474.000 Arbeitslosen (56 %) mehr als die Hälfte der Betroffenen einen Anspruch auf weniger als 1.000 Euro pro Monat. Der Anteil der Arbeitslosen mit weniger als 1.000 Euro monatlich lag in den neuen Bundesländern bei 66 Prozent und im Westen bei 53 Prozent.

Das Problem liege vor allem am Niedriglohnsektor und einem gesetzlichen Mindestlohn von weniger als 12 Euro, so Linken-Arbeitsmarktpolitikerin Sabine Zimmermann. Damit hat die Lockdown-Krise auch zielgenau die Gruppen erwischt, welche nun auch mit dem zu erwartenden Arbeitslosengeld kaum bis gar nicht über die Runden kommen werden.

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