Niederländische Rabobank darf für Libor-Manipulationen büßen

Libor-Skandal-


Die Rabobank in den Niederlanden hat sich in die Reihe der bereits „abgearbeiteten“ Geldhäuser zu den Libor-Untersuchungen begeben. Die Vergleichszahlung in Höhe von 774 Millionen Euro fiel sogar recht üppig aus.

Banken

Die Libor-Vergangenheit holte die niederländische Rabobank ein

Rabobank-Chef zog mit Rücktritt seine persönlichen Konsequenzen

Die Abarbeitung der am Libor-Skandal beteiligten Banken hat einem weiteren prominenten Kandidaten eine satte Rechnung serviert. Die niederländische Rabobank, eine Genossenschaftsbank, muss eine Strafe in Höhe von 774 Millionen Euro zahlen. In der Chefetage erfolgte unmittelbar nach der Bekanntgabe des „Schuldspruchs“ am Dienstag ein Stühle rücken. Bankvorstand Moerland gab nach seinen eigenen Worten ein „glasklares Signal“ und brachte sein „aufrichtiges Bedauern und die scharfe Missbilligung des unangebrachten Verhaltens“ zum Ausdruck. Im fliegenden Wechsel übernimmt lt. nw-news (Dienstag) temporär das Verwaltungsratsmitglied Rinus Minderhoud die Chef-Position.

Die Höhe der Zahlung durch die Rabobank befindet sich im Zusammenhang mit den Libor-Manipulationen derzeit auf der zweiten Position nach der Schweizer UBS. Mitte Dezember 2012 durfte die Großbank der Eidgenossen eine bisherige Rekordzahlung in Höhe von 1,2 Mrd. Euro leisten. Wenige Monate zuvor räumte Barclays-Chef Bob Diamand seinen Posten, nachdem sein Geldinstitut wegen Eingriffe in den Interbankenzinssatz Libor illegale Eingriffe vornahm.

Die Deutsche Bank gehört ebenfalls zu den unter Verdacht stehenden Geldhäusern. Der deutsche Bankenprimus gestand bereits Fehler durch vereinzelte Mitarbeiter ein und begründete die bereits erhöhten Rücklagen für die „zu erwartenden Strafzahlungen“ u.a. durch die Libor-Untersuchungen.

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