Neue ausgerichtete Wählermeinung – Farbenspiel kann beginnen

Wahlschaft –


Das politische Farbenspiel kann Anfang Februar 2019 aufgrund nur relativ geringer Veränderungen bei der neu ausgerichteten Wählermeinung neu beginnen. Ein solches Gebilde wäre z.B. Schwarz plus Grün.

Buntstifte

Freie Wahl der Farbe – Kein Anspruch auf die Vermeidung einer anderen

Geringe Veränderungen ließen neues Farbenspiel zu

Gemäß der neuen Meinungsaktualisierung von INSA im Auftrag von BILD> (Dienstag) hat sich das politische Farbenspiel aus der Sicht der willigen Wähler in der vergangenen Woche kaum verändert. Demnach holten sich die Grünen einen halben Punkt und kämen bei einer fiktiven Bundestagswahl auf 18,5 Prozent. Die Linke konnte ebenfalls einen halben Punkt einheimsen und würde auf 10,5 Prozent kommen. Die SPD setzte zumindest ihre grundsätzliche Ausrichtung fort und gab einen halben Punkt ab, mit einem derzeitigen Restbestand von 14,5 Prozent. Die FDP verlor einen halben Punkt an begeisterten Anhängern und käme mit 8,5 Prozent noch locker über die 5-er Hürde.

Ein Ausdruck von Stabilität erbrachten die Anhänger der Union (CDU/CSU) und hielten die Schwarzen auf dem Stand von 30 Prozent in der Vorwoche. Auch die AfD hatte unterm Strich weder Zu- noch Abgänge und liegen mit 14 Prozent nur um einen halben Punkt hinter den Sozialdemokraten. Die Sonstigen ergatterten von den theoretisch abgegebenen Stimmen zusammengelegt 4 Prozent.

Mit den geringen Verschiebungen bei der neu ausgerichteten Wählermeinung ergaben sich jedoch neue mögliche Konstellationen für eine schon seit längerem Zeitraum nicht mehr vorhandenen parlamentarischen Mehrheit der gegenwärtigen Großen Koalition. Die Bundesregierung ist aktuell von nur 44,5 Prozent der zusammenaddierten Fiktiv-Stimmen „legitimiert“. Da mit der Koalition der Wählerwille aus den einzelnen Lagern elegant umgangen werden kann, käme ein Konstrukt aus Union, SPD und FDP infrage. Dieses Gebilde hätte anteilig des gebildeten Wähler-Einheittopfs 53 Prozent der Stimmen. Doch auch der Zusammenschluss zwischen Schwarz und Grün entspräche einer parlamentarischen Mehrheit, jedoch kaum die in einer Urne versenkten Wünsche der einzelnen „Legitimatoren“.




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