Nach Ende Sanktionen – Boing zieht mit Iran dicken Fisch an Land

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Nach dem Aufheben der Sanktionen gegen den Iran zog der US-Flugzeughersteller Boing einen dicken Fisch an Land. 80 Maschinen sollen geliefert werden und die EU hält an ihren noch laufenden Strafmaßnahmen fest.

Boing liefert an den Iran Flugzeuge für 16,6 Mrd. Dollar

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Auflebende Handelsbeziehung USA und Iran

Nach der Aufhebung der von der EU und den USA gegen den Iran verhängten Sanktionen im Januar 2016 scheinen die Geschäfte mit Übersee wieder aufzuleben. Zwischen dem Iran und dem US-Flugzeughersteller Boing ist ein Vertrag für die Lieferung von 80 Maschinen unterzeichnet worden, wie NOZ berichtete. Das ausgehandelte Volumen beträgt rund 16,6 Milliarden US-Dollar.

Die Auslieferung der bestellten Flugzeuge soll im Jahr 2018 beginnen im Verlauf der kommenden zehn Jahre erfolgen.

Damit hat ein gewichtiger Vertreter der US-Wirtschaft nach der Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran einen dicken Fisch an Land gezogen. Lediglich die EU hält noch an diversen Sanktionen fest. Nach der „eigentlichen“ Sanktionsaufhebung im Januar folgte im April eine Verlängerung der Sanktionen wegen Verletzung der Menschenrechte um ein weiteres Jahr.

Die Sanktionspolitik erinnert an das Vorgehen gegen Russland. Strafmaßnahmen gegen Moskau wurden von der EU wiederholt ausgesprochen bzw. bekräftigt, das Handelsvolumen brach förmlich weg und lediglich die USA erfreuen sich einen auflebenden Austausch von Waren und Dienstleistungen. Als ein Paradebeispiel gelten die russischen Raketenantriebe, ohne die derzeit sämtliche Satelliten der USA auf der Erdoberfläche verharren müssten.


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