Moskau zeigt Interesse für Freihandelszone mit der EU

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Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Russland und der EU ist derzeit quasi auf Eis gelegt. Moskau sieht jedoch durchaus Möglichkeiten, eine neue Handelsbeziehung zu eröffnen, aber auf andere Voraussetzungen. Eine Kooperation wie bisher sei nicht mehr möglich.

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Auf den angerichteten Scherbenhaufen muss erst der Überblick gewonnen werden

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Moskau zeigt nach wie vor höchstes Interesse an einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit der EU, aber die bisherige Form werde voraussichtlich nicht mehr möglich sein. Eine Rückkehr zu den früheren Beziehungen wird es nach Ansicht vom russischen Außenminister Sergej Lawrow nicht mehr geben.

Niemanden habe vor, „sich ins Bein zu schießen“ und die Zusammenarbeit mit Europa einzustellen, so Lawrow lt. RIA Novosti. Die EU gehörte zu Russlands größten Handelspartnern. Die aktuelle Periode sei überwindbar und für die Beziehung zwischen Moskau und der EU könne eine neue Grundlage geschaffen werden.

Moskau spielt offenbar mit dem Gedanken, zwischen der Zollunion und der EU eine Freihandelszone zu schaffen. Der Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) habe während seines letzten Besuchs in Moskau vorgeschlagen, zwischen der EU und der Eurasischen Wirtschaftsunion einen Dialog in die Wege zu leiten.





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