Moody’s belässt Spaniens Bonitätsstufe

Bonität Spanien-


Spaniens derzeitige Kreditwürdigkeit bleibt von der US-Ratingagentur Moody’s unangetastet. Aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen der spanischen Regierung kommt die Agentur zum Entschluss, die Bonitätsstufe noch eine Stufe über „Ramsch“ zu belassen.

Kreditwürdigkeit stabil, Ausblicke dennoch auf „negativ“

Spaniens Konjunktur
Spaniens Bonität stabil

Es kann auch mal eine „gute Nachricht“ sein, falls eine renommierte Ratingagentur wie Moody’s alles so belässt wie es ist. Spaniens Bonität stand vom „Kopf- und Bauchgefühl“ zahlreicher EU-Politiker bereits auf dem Niveau von Ramsch.

Doch die US-Agentur Moody’s hat die Kreditwürdigkeit Spaniens nicht verändert und diese bei „Baa3“ belassen. Mitte Juni war die Ratingagentur der Ansicht, die Bonitätsstufen für Spanien und Zypern empfindlich zu senken, wobei Madrid etwas „schonender“ angefasst wurde.

Derzeit stellen Moody’s und der „Mitbewerber“ Standard & Poor’s (S&P) Spanien auf eine gemeinsame Bonitätsstufe.

Mit der aktuellen Abschätzung der politischen und wirtschaftlichen Lage in Spanien, kam Moody’s zur Entscheidung, die Bonitätsstufe unverändert zu lassen. Aufgrund des ebenfalls beibehaltenen „negativen“ Ausblicks, bleibt das südeuropäische Mitgliedsland nur eine Stufe über dem „Ramsch“ in einer Schwebeposition.

Die Agentur ist der Ansicht, dass sich Spanien in einer besseren Position befände und die Kapitalmärkte weiterhin bereit wären, das Geld für Spanien am Fließen zu halten. Zusätzlich wäre die spanische Regierung aktiv daran bemüht, die notwendigen Reformen sowie die Umstrukturierung des Bankensektors voran zu treiben.

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