Modifzierte Zypern-Hilfe soll Bankkunden belasten

Zypernkrise-


Für die Rettung Zyperns scheint es beim Treffen der Euro-Gruppe zu ersten konkreten Ergebnissen gekommen zu sein. Demanch soll ein Schuldenschnitt vom Tisch genommen und durch die Beteiligung der Privatanleger ersetzt worden sein. Darüber hinaus solle es zu einer Kredithilfe von lediglich rund 10 Milliarden statt den bisher veranschlagten 17,5 Milliarden Euro kommen.

Bankkunden werden für Bankenrettung herangezogen

Zypern-Rettung
Sparer erhalten nachträgliche Besteuerung aufgebrummt

Das angeschlagene Euro-Mitgliedsland Zypern wird die geforderten Milliarden erhalten. Die Euro-Gruppe, bestehend aus den Finanzministern der Euro-Mitgliedsstaaten, einigten sich auf ein grundsätzliches Hilfspaket in Höhe von rund 10 Milliarden Euro. Die ursprünglich als notwendig gehaltenen 17,5 Milliarden Euro wurden somit deutlich reduziert.

Dem vermeintlichen „Minderaufwand“ steht allerdings das Ergebnis zu den Diskussionen über weitere Maßnahmen gegenüber, das besonders die Anleger treffen kann. Sparer und Investoren sollen für die Bankenrettung herangezogen werden. Konkret kamen Beträge von über 100.000,- Euro zur Sprache, die auf den einzelnen Bankkonten Zyperns angelegt wurden. Bankkunden könnten zu einer einmaligen Abgabe von 9,9 Prozent auf die angelegten Geldbeträge über 100.000,- Euro verdonnert werden. Kleinere Beträge sollen jedoch nicht ungeschoren davon kommen, sondern mit 6,75 Prozent besteuert werden.

Als „Gegenzug“ wäre das Thema Schuldenschnitt vom Tisch genommen worden und Zyperns Regierung akzeptierte die Forderung, die Unternehmen mit einer Erhöhung des ohnehin niedrigen Steuersatzes von 10 auf 12,5% ebenfalls einen Beitrag leisten zu lassen.

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