Mitte Juni und keine Annäherung zwischen Athen und den Gläubigern

Griechenlandkrise-


Mitte Juni und nicht ein Hauch von einer Annäherung zwischen Athen und den Gläubigern. Die Wochenend-Verhandlungen sind ergebnislos abgebrochen worden. Die Differenzen liegen zwischen gewünschten Krediterleichterungen und geforderten Einsparungen.

Streit

Der offene Streit zwischen Athen und Brüssel geht weiter. Am 30. Juni ist „Stichtag“

Eigentlich bleibt für Athen nur noch 2 Wochen Zeit

Noch keine Annäherung, geschweige eine Einigung zwischen Griechenland und den Gläubigern. Die letzten Gespräche am Wochenende brach EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ab. Das Zusammentreffen führte nicht zum gewünschten Erfolg, so die Begründung. Die Unterschiede zwischen den Wünschen und Vorstellungen Athens und den Gläubigern seien noch zu groß. Weitere Verhandlungen sollen nun voraussichtlich am kommenden Donnerstag in Luxemburg beginnen.

Derzeit treffen Tendenzen eines gewünschten Schuldenschnitts seitens Athens und weitere Einsparungen seitens der Geldgeber frontal aufeinander. Einsparpotenzial wollen die Geldgeber im Bereich der Sozialleistungen, insbesondere im Rentensystem erkennen. Die Regierung Tsipras lehnt derzeit jegliche (weitere) Einschnitte bei den Renten ab und plädiert für eine Streckung des gegenwärtigen Hilfsprogramms in die Zukunft hinein.

Aktuell hört die „Zukunft“ am 30. Juni auf. Die im laufenden Monat fälligen Ratenzahlungen an den Internationalen Währungsfonds (IWF) wurden gebündelt und als eine 1,6 Milliarden Euro Zahlung zum Monatsende vorgesehen.

Das Pokerspiel um Griechenland und die gesamte Euro-Zone findet eine weitere Fortsetzung mit offenem Ende.





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