Mit Lagarde als EZB-Chefin weht kalter Wind gegen Bargeld

Geldpolitik –


Mit Christine Lagarde als künftige EZB-Chefin wird wohl eine steife kalte Brise gegen Bargeld aufkommen. Die Noch-IWF-Chefin bringt bereits ausgearbeitete Strategiepapiere für entsprechende Maßnahmen mit.

EZB

Die Zeichen stehen auf massive Maßnahmen zur Bargeldabschaffung

IWF-Chefin als künftige EZB-Chefin – Angriff auf Bargeld?

Mit der designierten neuen Chefin der Europäischen Zentralbank (EZB) soll offenbar ein Schwerpunkt der künftigen Geldpolitik der Eurohüterin in die „Hinterfragung“ des Bargeldes gelegt werden. Als gegenwärtige Leiterin des Internationalen Währungsfonds (IWF) kann Christine Lagarde bereits auf ausgearbeitete Strategien für die Abschaffung des Bargeldes zurückgreifen. Der IWF veröffentlichte bereits ein Arbeitspapier, in dem u.a. beschrieben wird, wie die Zentralbanken dem „Dilemma“ Flucht über Bargeld begegnen könnten. Der IWF schlug die Trennung von Bargeld und Giralgeld (z.B. Kontoguthaben) vor, bei gleichzeitiger Einführung einer Steuer bzw. eines Zinssatzes für Bargeld. Somit müsste ein Kunde für die gleiche Ware mit Bargeld mehr bezahlen als mit dem Einsatz einer Kredit- oder Girokarte.

Zentralbanken sind zu Niedrigzinsen gezwungen

Wie auch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) ist die EZB dazu gezwungen, die Zinsen mindestens auf Niveau zu halten, eher noch weiter abzusenken. Eine weitere Reduzierung der Zinsen in der Eurozone wurde von der EZB bereits in Aussicht gestellt, ebenso wie die nächste Auflage einer weitere Geldschwemme via TLTRO-Programm. Mehr als 2,5 Billionen Euro frisches, aus der Luft gegriffenes Geld für die Ankäufe von Staats- und Unternehmensanleihen in den vergangenen Jahren reichten scheinbar nicht aus. Diese Ankäufe entsprachen jedoch die höhere Dosierung für einen Süchtigen, der nur noch mehr verlangen kann, keinesfalls aber eine Reduzierung seiner Droge. Die öffentlichen Schulden stiegen weiter an, insbesondere die der privaten Unternehmen bzw. Großkonzerne. Eine Anhebung des Zinsniveaus würde die Möglichkeit einer billigen Refinanzierung kippen und eine Welle der Pleiten auslösen. Auf der Seite der Aktienmärkte steht ebenfalls eine anwachsende Zahl von Abhängigen, die nach den rasanten Kurssteigerungen in den vergangenen Monaten auf irgendwelche Renditeaussichten verzichten wollen.

Fluchtweg über Bargeld soll abgeschnitten werden

Also runter mit den Zinsen und hoch mit der Liquidität. Wie die EZB und Eurostat feststellten, wächst die Sparquote der privaten Haushalte in der Eurozone weiter an, aber diese Guthaben könnten nach Einführung von „Strafzinsen“ für Bankguthaben in Windeseile abgeräumt und in Bargeld unterm Kopfkissen gehalten werden. Genau an diesem Punkt greift das Strategiepapier des IWF. Steuern bzw. Extra-Zinsen für den Bezug und die Bezahlung mit Bargeld soll erstens ein Entkommen von den Fängen der EZB-Politik verhindern und zweitens der Verwendung von Bargeld die Attraktivität nehmen.

Den Medien wurde bereits ihre „Meinung“ zugewiesen

Kaum steht IWF-Chefin Christine Lagarde als Nachfolgerin von Mario Draghi auf der Liste, spurtet u.a. das Handelsblatt voraus, um den Menschen den 100,- Euro Schein madig zu schreiben. Dieser gehörte abgeschafft, da niemand diesen „großen Schein“ wolle.

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