Mehrheit rechnet mit Verlängerungen der Lockdown-Maßnahmen

Covid-Politik –


Die Mehrheit der Bundesbewohner scheint die im Zuge des „Lockdown-Light“ beschlossenen verschärften Maßnahmen zu begrüßen. Nur eine Minderheit geht davon aus, dass die Repressalien im Laufe des kommenden Januars ein Ende haben werden.

Schutzmaske

Das Tragen einer Schutzmaske ist für Viele die neue Identität

Die Einschränkungen scheinen überwiegend begrüßt zu werden

Die Ende Oktober zwischen Bundes- und Landesregierungen „ausgehandelten“ Lockdown-Maßnahmen sollten vorerst bis Ende November andauern. Doch bereits mit dem Start der November-Repressalien sind weitere Stimmen über eine nicht ausreichende Zeitspanne laut geworden. Die „beruhigende“ Worte der Bundeskanzlerin, dass es zwar ein harter Winter werden wird, dieser aber auch irgendwann vorbei sei, wirkten nicht wirklich überzeugend. Schnell war es klar, dass der sog. Lockdown-Light nur der Auftakt einer breiter angelegten Maßnahmen-Kampagne ist. Illusionen über ein pünktliches Ende der Einschränkungen machten sich wohl nur sehr wenige Bundesbewohner, insbesondere nachdem das Parlament im Zuge des sog. Infektionsschutzgesetzes III weitere demokratische Eigenschaften einstampfte, der Bundesrat in Windeseile zustimmte und die Unterschrift des Präsidenten Steinmeier im fließenden Übergang folgte.

Mit einer Reihe von Ermächtigungen für die Exekutive, insbesondere für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), folgten prompt weitere Verschärfungen in Form von weiteren Kontaktbeschränkungen und erweiterte Knebel für den Einzelhandel. Inzwischen stehen seitens der Bundesregierung die Ski-Gebiete unter Beschuss. Eine Schließung der Skilift-Betreiber soll sogar über die EU-Ebene durchgedrückt werden, damit auch die als potentielle Superspreader-Sammelbecken verunglimpften Skilift-Betreiber in Österreich, Italien und Frankreich schließen müssen.

Derzeit rechnen 79 Prozent der Bundesbewohner mit einer Verlängerung der mit Corona begründeten Lockdown-Maßnahmen über den Januar hinaus, so eine von BILD (Freitag) beauftragte INSA-Studie. Lediglich neun Prozent rechnen mit einem Ende der Einschränkungen im Laufe des Januars. Eine Mehrheit mit 69 Prozent Anteil hält demnach die erst am Mittwoch beschlossenen Verschärfungen für richtig. Etwas mehr als ein Fünftel (21 %) bezeichnet diese Maßnahmen als falsch. Für die EU-weite Schließung von Skilift-Anlagen sprachen sich laut INSA-Auswertung 64 Prozent aus, gegenüber 20 Prozent, die derlei Verbote ablehnen. Drei Viertel (75 %) sprechen sich für ein Verbot von Feuerwerkskörpern auf belebten Plätzen und Straßen aus. 15 Prozent der Befragten halten dagegen. Die Lust am Feuerwerken ist den Bundesbewohner scheinbar ohnehin vergangen, denn 80 Prozent gaben an, in diesem Jahr keine Raketen und Böller kaufen zu wollen.

Die Verlängerungen der Maßnahmen scheinen im Gegensatz zur Steigerung der positiv bewerteten PCR-Tests exponentiell anzusteigen. Inzwischen gilt der März als erster „Anhaltspunkt“ für etwaige Lockerungen und dies nur in Abhängigkeit des Fortschritts mit den bis dahin gestarteten Impfungen. Es scheint im Sinne der Aufrechterhaltung der Repressalien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die Mutation des SARS-CoV-2-Virus und damit auch die Wirkungslosigkeit der Impfungen festgestellt wird.

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