Mehr Zuversicht für die Weltwirtschaft – Ifo-Index für 2015 stieg an

Weltkonjunktur-


Die Weltwirtschaft rückt in ein helleres Licht. Das Münchner ifo-Institut weist einen gestiegenen Weltwirtschafts-Index auf. Fast überall geht es demnach aufwärts, nur für Russland und die Ukraine sieht es „stockfinster“ aus.

Konjunkturanstieg

Experten schätzend die Weltkonjunktur positiver als im letzten Quartal ein

Weltwirtschaft befindet sich lt. ifo-Index auf dem aufsteigenden Ast

Die Welt blickt mit mehr Zuversicht in die Zukunft, zumindest was den Bereich der globalen Wirtschaft betrifft. Der Index des Münchner ifo-Instituts für die Weltwirtschaft kletterte jüngst auf 99,5 Punkte, von 95,9 Punkten im vorhergegangenen Quartal.

Für dieses Jahr gehen die WES-Experten von einem Wachstum von 2,3 Prozent in der gesamten Weltwirtschaft aus, so das ifo-Institut am Dienstag. Die derzeitige Lage sowie der Blick in die Zukunft werden demnach deutlich besser beurteilt.

Eine deutliche Verbesserung des Wirtschaftsklimas maß das Institut in Europa, vordergründig in Mittel- und Osteuropa. Die relativ trübe Stimmung in Asien kehrte inzwischen zur langfristigen Durchschnittsbeurteilung zurück. In Nordamerika wurde ein verbreiteter Pessimismus festgestellt. Der Indikator ging um fast zehn Index-Punkte zurück. Damit handelte es sich allerdings nur um eine Korrektur der anhaltenden über dem Durchschnitt liegenden Stimmung.

Die GUS-Staaten erhoben sich ein wenig aus ihrer trüben Einstellung. Der langfristige Durchschnitt liegt bei 88,1 Punkte und mit der letzten Erhebung der Daten kletterte der Index leicht an auf 53,8 Punkte. Anhaltend schlechte Stimmung herrscht im Nahen Osten und in Lateinamerika. In beiden Regionen ist der ifo-Index nach wie vor rückläufig und erreichte nun den niedrigsten Wert seit fast sechs Jahren.

Die WES-Experten schätzen das Wirtschaftswachstum nach Regionen für Europa mit 1,7 Prozent, den USA 2,7 Prozent, Lateinamerika 1,7 Prozent und Asien 3,6 Prozent ein. Dunkle Wolken ziehen dagegen über Russland und Ukraine auf. Die WES-Experten gehen von einer tiefen Rezession aus.





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