Löhne zwischen Deutsche und Ausländer klaffen auseinander

Arbeitnehmerplünderung –


Ausländische Arbeitnehmer werden gegenüber den deutschen Beschäftigten immer günstiger. Der Gehaltsunterschied klafft weiter auseinander. Neben Gendergap und Wessi-Ossi gibt es aber bis heute keinerlei Diskussionen über ein Ethnie-Gap.

Niedriglohnarbeiter

Es findet sich immer jemand, der das Gleiche für weniger Lohn abarbeiten wird

Fachkräfte aus dem Ausland erhalten knapp 900€ weniger Lohn

Medien und Politik thematisieren die Unterschieden bei den Löhnen bzw. Gehälten zwischen Männern und Frauen und zwischen den Arbeitnehmern in den alten und neuen Bundesländern. Wenig bis gar nicht diskutiert werden dagegen die klaffenden Gräben bei den Vergütungen für deutsche und ausländische Beschäftigte.

Die AfD-Fraktion fragte lt. Neue Osnabrücker Zeitung beim Bundesarbeitsministerium nach, wie groß die Unterschiede bei den Gehältern der deutschen und ausländischen Arbeitnehmern inzwischen sind. Demnach lag der Unterschied im Jahr 2010 bei 198 Euro pro Monat. Zugrunde lag ein Gehalt in Höhe von 2.388 Euro für deutsche und 2.190 Euro für ausländische Beschäftigte. Im Jahr 2018 erhielten deutsche Vollzeitbeschäftigte im Schnitt 3.408 Euro und ausländische Vollzeitbeschäftigte 2.530 Euro. Damit ging der Einkommensunterschied auf satte 873 Euro auseinander, also um das 4,4-Fache binnen 8 Jahren.

Ausländische Arbeitnehmer werden dazu auch immer „billiger“. Der durchschnittliche Verdienst ausländischer Beschäftigte schrumpfte lt. der Antwort des Arbeitsministeriums zwischen den Jahren 2014 und 2016 um durchschnittlich 44 Euro. Im gleichen Zeitraum ging das Einkommen für deutsche Arbeitnehmer um fast 300 Euro nach oben. Diese Statistik bevorzugt offenbar den Durchschnitt und nicht den Median. Die Gehälter der Vollzeitbeschäftigten befinden sich auf einem absteigenden Ast.

Damit entpuppen sich die gebetsmühlenartig wiederholten laute Rufe nach dringend benötigten Fachkräften ein weiteres Mal als der Ruf nach noch billigeren Arbeitskräften. Ganz vorne dabei ist (wieder einmal) die Bertelsmann-Stiftung. Der „Europas erfolgreichste“ Niedriglohnsektor ist somit noch nicht genug. Es müssen Arbeitswillige importiert werden, die sich mit einem ausgesprochenen Lohndumping arrangieren wollen. Ein Großteil der zugereisten „Fachkräfte“ landet bei einen der für Dumping symbolträchtigen Leiharbeitsfirmen.

Vorenthaltung Produktivitätssteigerung reicht nicht mehr aus

Bisher genügte es offenbar den durch das Geld- und Zinssystem begründeten Wachstumszwang mit der Vorenthaltung der Produktivitätssteigerung zu befriedigen. Die Produktivität der Menschen ist inzwischen bis zum Maximum ausgereizt. Nun müssen erweiterte Maßnahmen greifen. Bei einer krassen Lohnkürzung um gut 870 Euro werden so manche Füße nicht mehr stillhalten. Der sog. Fachkräftemangel erlaubt anhand des massiven Zuzugs weitaus „bescheidenerer“ Arbeitskräfte eine schleichende Umwälzung der Belegschaft. Die über den Tellerrand gestoßenen Arbeitnehmer lassen sich via Hartz-IV-System abspeisen und müssen sich dafür lediglich gefallen lassen, als Schmarotzer der Gesellschaft gebrandmarkt zu werden.

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