Lockdown-Schäden: Wirtschaftsverbände sehen tiefschwarz

Lockdown-Schäden –


Die meisten Wirtschaftsverbände sehen tiefschwarz für das laufende und kommende Jahr, während der Rest normal schwarz sieht. Einzig für die „helfende“ Finanzbranche herrscht eine bisher nicht dagewesene Hochkonjunktur.

Hammerschlag

Mit Corona begründete Lockdown-Verordnung hat ganze Arbeit geleistet

Von einer Normalisierung auch in 2021 keine Spur in Sicht

Den Managern und Inhabern deutscher Unternehmern wurde mit dem verordneten Lockdown derart hart vor den Kopf geschlagen, dass der Blick nach vorne noch für eine ganze Zeit lang nur tiefschwarze Aussichten präsentiert. Die vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) befragten 31 Wirtschaftsverbände haben das Jahr 2020 bezüglich Erholungskurs ohnehin so gut wie abgehakt, sehen aber auch für das Jahr 2021 kaum bis gar keine Lichterscheinungen.

Eine Lockdown-Krise, welche noch weit bis ins Jahr 2021 hineinreichen wird. Die Wirtschaftsverbände in den Sparten Industrie, Bau und Dienstleistungen sind sich fast einhellig darin einig, dass die einschneidenden Lockdown-Folgen nicht nur in der zweiten Jahreshälfte 2020, sondern auch im kommenden Jahr zu spüren seien. Fünf der befragten Verbände rechnen noch während des gesamten Rest-Jahres 2020 mit einer Produktionsausfall um mindestens die Hälfte. Die einzigen Verbände, die angesichts der desaströsen Lage noch ein leichtes Lächeln abgewinnen können, sind in der Finanzbranche zu finden. Vor allem die Kreditgeber haben aufgrund der Notlage anderer Unternehmen alle Hände voll zu tun. Die Umstände sichern den sog. Geldgebern eine Hochkonjunktur.

IW beschreibt die Finanzbranche als helfende Kraft, die mit „Krediten Millionen Unternehmen unter die Arme“ griffen. Deren „Hilfe“ werde auch künftig noch gefragt sein und damit sind auch schon die 27 der 31 befragten Wirtschaftsverbände adressiert, welche auch während des zweiten Quartals 2020 mit einer deutlich schlechteren Lage als im Vorjahr rechnen.

Nimmt man das miserable laufende Jahr als Ausgangspunkt, finden sich 20 Wirtschaftsverbände, die mit einer Verbesserung der eigenen Lage im kommenden Jahr rechnen. Mit einer Normalisierung der Situation hat dies allerdings nichts zu tun. Dazu IW-Konjunkturexperte Michael Grömling: „Wenn wir davon ausgehen, dass der Tiefpunkt im zweiten Quartal 2020 erreicht wurde und es zu keiner zweiten Infektionswelle kommt, dürfte sich die Wirtschaft in den kommenden Monaten langsam erholen.“ Von einer Normalisierung des Geschäftslebens sei man aber auch im kommenden Jahr noch weit entfernt.

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