Lockdown-Krise – Lernzeit der Kinder dramatisch eingebrochen

Corona-Politik –


Die mit Lernen verbrachte Zeit der Schüler ist aufgrund der Lockdown-Verordnung dramatisch eingebrochen. Ersatzweise stieg das Vertreiben der überschüssigen Zeit hinterm Fernseher, am PC oder mit Handy deutlich an.

Studie

Noch weniger Zeit für Schule, dafür noch mehr Zeit für Zeitvertreib

Mehrheit der Eltern befürwortet Maskenpflicht in Schulen

Zu den weiteren Folgen der mit Corona begründeten Lockdown-Verordnungen zählt die dramatische Verkürzung der Zeit, in der sich Kinder im Schulalter um das Lernen kümmern. Lt. dem Münchener ifo Institut lag der täglich für die Schule aufgewendete Zeit vor der Lockdown-Krise bei durchschnittlich 7,4 Stunden pro Tag. Nach einer aktuellen Untersuchung im Juni betrug dieser Zeitaufwand nur noch 3,6 Stunden pro Tag. Mehr als eine Halbierung.

Im Schnitt lernten 38 Prozent der Schüler nur noch maximal 2 Stunden am Tag und 74 Prozent hatten für Schulstoff höchstens 4 Stunden Zeit. Auf der anderen Seite stieg die am TV, PC oder Smartphone verbrachte Zeit von vormals 4,0 auf nun 5,2 Stunden pro Tag an. Für ifo ein klares Warnsignal, dass so schnell wie möglich wieder zur Normalität zurückgekehrt werden müsse. „Wo Schließungen unvermeidlich sind, sollten die Schulen direkt auf Online-Unterricht umstellen“, so der Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik, Ludger Wößmann.

Das weitaus geringere Lernpensum der Schüler ist an den von ifo befragten Eltern nicht unbemerkt geblieben. 64 Prozent der Eltern sind der Ansicht, dass während der „Corona-Zeit“ viel zu wenig gelernt wurde. Das eigene Engagement wurde dabei verstärkt. Noch vor der Lockdown-Krise verbrachten Eltern im Schnitt pro Tag eine halbe Stunde zusammen mit ihren Kindern für das Lernen. Während des Lockdowns lag die Zeit bei mehr als das Doppelte.

Die politische Entscheidung zu Schulschließungen findet lt. ifo bei den Bundesbewohnern einen großen Rückhalt. Demnach halten 79 Prozent der Befragten diese Maßnahme für richtig, wobei ebenfalls 79 Prozent in solchen Fällen einen verpflichtenden Online-Unterricht befürworteten. Passend zu den Ambitionen in Nordrhein-Westfalen, die Schüler die ganze Zeit über in der Schule eine Gesichtsmaske tragen zu lassen, liefert ifo entsprechend Zahlen. So seien 59 Prozent der Befragten für die Maskenpflicht für Schüler und 58 Prozent befürworteten einen verpflichtenden Corona-Test. Eine Nachverfolgung der Schüler per Handy-App lehnten jedoch 56 Prozent ab.

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