Libor-Skandal: Erneute Anklage aus den USA gegen Großbanken

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Im Zusammenhang zum Libor-Skandal stehen erneut 15 Großbanken auf der Zielscheibe einer US-Behörde. Die Manipulationen am Referenzzinssatz werden nun voraussichtlich in den USA Konsequenzen nach sich ziehen.

Banken

Die Manipulationen am Libor-Zins generierten ein vielfaches Echo

„Bereits bekannte Banken“ wegen Libor nun in den USA angeklagt

Es wird erneut ernst für einige international tätige Groß-Banken. Die Manipulation am Referenzzinssatz Libor habe kleineren Kreditinstituten erhebliche finanzielle Verluste eingebracht und sie letztendlich in die Insolvenz schlittern lassen.

Mit diesen schweren Vorwürfen gegen 15 Großbanken, unter anderen gegen die Deutsche Bank, macht der US-Einlagensicherungsfonds FDIC erneut mobil in der Aufklärung zu den illegalen Absprachen. Auf der Liste der US-Behörde stehen lt. RP-Online (Sonntag) u.a. die US-Bank JPMorgan Chase, die britische HSBC, Barclays Bank, die französische Société Générale und die WestLB.

Die Banken sollen zwischen August 2007 und Mitte 2011 durch gemeinsame Absprachen den Referenzzinssatz Libor zum eigenen Vorteil manipuliert haben. Einige Großbanken sind bereits von der Europäischen Union für die Libor-Manipulationen zu hohen Geldstrafen verurteilt worden. Mit der Anklage durch die US-Behörde FDIC geht der Libor-Skandal in eine neue Runde über.

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