Lehrerin hält Kinder für extrem umweltschädlich

CO2-Hysterie –


Kinder bekommen ist schädlich für die Umwelt, noch viel schädlicher als Autos und Wäschetrockner. Deshalb sei es für den Umweltschutz der beste Weg, gänzlich auf Kinder zu verzichten. Irrsinn? Zumindest die Ansicht einer als Lehrerin beschäftigte Pädagogin in einem Regensburger Gymnasium mit ca. 700 massiven CO2-Produzenten.

Baby Füsse

Ab wann wird das Baby begreifen, dass es mit seinen Füssen auf der Umwelt herum trampelt?

Lehrerin stellt quasi ihren eigenen Beruf in Frage

Die Kampagnen rund um Kohlendioxid (CO2) hat schon so manch kuriose Stilblüten ausgetrieben. Doch Steigerungen sind noch immer möglich. Nach oben hin ist offenbar noch sehr viel Luft. Eine Pädagogin als Lehrerin auf dem Albrecht-Altdorfer-Gymnasium Regensburg spricht sich dafür aus, aus Gründen der CO2-Vermeidung auf Kinder zu verzichten. Das Gymnasium beschreibt sich selbst als „AAG – Schule mit Herz!“ und sei ein „sprachliches, humanistisches und naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium“. Die dort als Lehrerin beschäftigte Verena Brunschweiger erklärte im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk (BR), dass der Umwelt nichts mehr helfen würde, als auf Kinder zu verzichten.

Wer auf Kinder verzichtete würde noch mehr für die Umwelt tun, als auf ein Auto zu verzichten. Brunschweiger rechnete vor, dass der Verzicht auf ein Auto pro Jahr 2,4 Tonnen CO2 einsparen würde. Ein nicht existierendes Kind erspare der Umwelt dagegen eine (vermeintliche) Belastung von 58,6 Tonnen CO2. Noch Anschaulicher sei der Unterschied beim Vergleich zwischen Kind und Wäschetrockner. Ein solches Gerät könne mit 0,21 Tonnen CO2 beim Umweltschutz nicht mit dem Verzicht auf ein Kind mithalten.

Nicht nur dass Kinder offenbar die größten CO2-Schleudern darstellten, sondern auch den Erwachsenen die Möglichkeit in die Hand gebe, den größtmöglichen individuellen Beitrag für Umweltschutz zu leisten. Der Einzelne könne nichts gegen Kohlekraftwerke ausrichten, doch der Kinderverzicht liege allein in der Entscheidung des Individuums. Als quasi gutes Beispiel vorangehend, erklärte Brunschweiger, sich mit ihrem Mann bewusst gegen ein Kind entschieden zu haben.

Da die Pädagogin offenbar auf Werbetour für ihr Buch „Kinderfrei statt kinderlos – ein Manifest“ unterwegs ist, wolle sie mit ihren Ausführungen nicht missverstanden werden. „Das hat damit zu tun, ob ich beitragen will zu Überbevölkerung oder Umweltzerstörung oder ob ich es schön haben will für andere Kinder und Pflanzen und Tiere, die schon da sind.“, so Brunschweiger ins BR-Mikrofon.

Ins humanistische AAG Regensburg, wo Pädagogin Brunschweiger als Lehrerin tätig ist, gehen rund 700 Schüler und somit potenzielle Produzenten von jährlich 41.020 Tonnen CO2. Wie lässt sich dies mit ihrem Gewissen vereinbaren?



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