Weniger Insolvenzen im Jahr 2016

Konjunktur-


Im Jahr 2016 gab es weniger Unternehmensinsolvenzen sowie eine geringere Anzahl von Verbraucherinsolvenzen. Die Forderungsbeträge der Gläubiger sind jedoch deutlich angestiegen.

Forderungen beziffern sich auf 27,4 Mrd. Euro

Finanzen
Weniger Insolvenzverfahren im Jahr 2016

Die Amtsgerichte im Bundesgebiet hatten es im Jahr 2016 mit 21.518 Insolvenzen von Unternehmen zu tun. Lt. der Statistikbehörde Destatis lag damit die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um 6,9 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor und der niedrigste Stand seit der Einführung der Insolvenzordnung im Jahr 1999.

Weniger Insolvenzen, aber höhere Forderungsbeträge. Die Gläubiger fordern aus derzeitiger Sicht für das Jahr 2016 rund 27,4 Milliarden Euro. Ein Jahr zuvor lag die Forderungshöhe bei 17,3 Milliarden Euro. Der Grund für höhere Gläubiger-Forderungen trotz rückläufiger Anzahl von Unternehmensinsolvenzen liege an der gestiegenen Zahl der den Amtsgerichten behandelten „bedeutenden Unternehmen“.

Die Zahl der von Verbraucher angemeldeten Insolvenzen fiel im Jahr 2016 mit 77.238 Fällen um 3,6 Prozent. Zuletzt wurde ein Anstieg der Verbraucherinsolvenzen auf Jahressicht mit 7,6 Prozent im Jahr 2010 festgestellt.


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