Verbraucherpreise im Januar 2015 um -0,3% gefallen

Konjunktur Deutschland-


Im Januar 2015 sanken die Verbraucherpreise um -0,3 Prozent und waren damit seit 2009 erstmals wieder rückläufig. Damals sei es der Schock durch die Lehman-Pleite gewesen und heute drücken die einstürzenden Ölpreise auf die Inflationsrate.

Bilanzen

Im Januar 2015 wurde es für die deutschen Verbraucher etwas billiger

Von einer echten Deflation könne nicht gesprochen werden

Manche Ökonomen nennen es eine „negative Inflation“, andere nennen es als „Deflation“. Im Januar 2015 fand lt. den Angaben des Statistikamtes (Destatis) eigentlich eine „Verbilligung“ statt einer Teuerung statt. Die Preise sind im Januar 2015 gegenüber dem Vorjahres-Januar um 0,3 Prozent gesunken.

Dennoch könne man nicht von einer echten Deflation sprechen, da die durchschnittlichen Preisrückgänge vor allem den massiv eingestürzten Ölpreisen vorangetrieben wurden. Von billigeren Preisen profitierten vor allem Autofahrer und Haushalte mit einer Ölheizung im Keller.

Die Verbraucherpreise sind im Januar seit 2009 erstmals wieder rückläufig und die Monate zuvor deuteten es mehr als deutlich an. Eine „finale“ als Deflationsbekämpfung erklärte Maßnahme wurde erst kürzlich von der Europäischen Zentralbank (EZB) gestartet. Das Anleihekaufprogramm sieht mehr als 1 Billion Euro vor. Mit der Geldschwemme erhoffen sich die Eurohüter spürbar steigende Verbraucherpreise. Die Wirkung dieser Geld-Medizin trat allerdings an den Finanzmarktplätzen sofort ein. In Erwartung der angekündigten Liquiditätsflut schossen die Aktien „-Werte“ steil nach oben.

Entwicklungen der Teuerungsrate in Deutschland





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