Standard & Poor’s hält Versprechen ein – Griechenland hochgestuft

Bonität Griechenland-


Griechenland erhält von der Ratingagentur Standard & Poor’s eine höhere Bonitätsbewertung. Gestern verließ der Krisenstaat das Niveau eines „Schuldners mit zeitweisen Kreditausfällen“ und steht nun auf der höheren Stufe „B“, inklusive „stabilen“ Aussichten.

Griechenlands Bonität auf bessere Stufe gesetzt

Griechenlandbonität
S&P stuft Griechenland hoch

Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat Wort gehalten und Griechenlands Bonität gestern auf „B“ hochgestuft. Damit reagierte S&P auf die neuen Voraussetzungen nach dem erfolgreichen Schuldenrückkauf-Programm.

Anfang Dezember rutschte Griechenlands Kreditwürdigkeit in den Augen der Agentur vom urpsrünglichen Ramschniveau „CCC“ auf die Stufe „SD“ ab, was soviel wie „teilweiser Zahlungsausfall“ bedeutet. Damals wurde allerdings die Option offen gehalten, die Hellenen wieder besser zu stellen, falls die Anleihenrückkäufe mit Erfolg über die Bühne gegangen sein sollten und somit der Schuldenstand deutlich zurück fiele.

Letztendlich holte sich Griechenland Schuldverschreibungen im Wert von mehr als 30 Milliarden Euro zurück und erhielt darauf hin die endgültige Zusage zu einer weiteren Hilfszahlung von knapp 50 Milliarden Euro seitens der Euro-Gruppe.

Standard & Poor’s berücksichtigte in der Entscheidung den offensichtlichen Willen der EU-Gemeinschaft, Griechenland in der Euro-Zone zu halten und setzte die Bonitätsstufe mit „B“ sogar besser als noch vor der Rückstufung. Darüber hinaus sei der Ausblick „stabil“.

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