Sparmaßnahme: „Filialsterben“ bei der Deutschen Bank

Bankfilialen-


Die Deutsche Bank befindet sich offenbar auf einem strengen Sparkurs. Knapp 190 Geschäfts- bzw. Zweigstellen sollen ab 2017 bundesweit geschlossen werden.

Großes Filialsterben bei der Deutschen Bank

Deutsche Bank
188 Filialen stehen
auf der Streichliste

Große Aufräum- bzw. Schließungsaktion bei der Deutschen Bank. Das größte deutsche Kreditinstitut plant die Schließung von knapp 190 Filialen im gesamten Bundesgebiet. Die Kunden in Nordrhein-Westfalen werden nach Umsetzung der Streichliste vor den meisten verschlossenen Türen stehen.

Die Deutsche Bank veröffentlichte am Sonntag die auf der Streichliste stehenden Kundenfilialen. Demnach sollen im Berliner Raum 43 Geschäftsstellen geschlossen werden. Mit dabei sind 26 Filialen der Tochter Berliner Bank. Für das Land Nordrhein-Westfalen ist der Daumen für 51 Geschäftsstellen gesenkt.

In Bayern sollen im kommenden Jahr 11 Filialen geschlossen werden, in Hamburg 9, in Baden-Württemberg 12 und in Niedersachsen 16. Auch in der Heimat der Deutschen Bank, Frankfurt a.M., stehen 5 Geschäftsstellen zur Schließung ausgeschrieben.

Der Grund für das „große Filialsterben“ dürfte vor allem der Kostenfaktor sein. Darüber können auch die gut 30 Filialen, die in abgelegenen Orten in „Finanzagenturen“ für weitere Beratungen umgewandelt werden sollen, nicht hinwegtäuschen. Im Jahr 2015 stellte die Deutsche Bank mit einem Minus von rund 6,7 Milliarden Euro einen neuen Rekord auf.


Tarifometer24.com – Tarife – News – Meinungen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.