Schuldenquote Eurozone & EU im 2. Quartal 2020 sprunghaft angestiegen

Covid-Politik –


Die jeweilige Schuldenquote in der Eurozone sowie in der EU ist während des zweiten Quartals 2020 deutlich angestiegen. Ein weiterer derartiger Schritt würde das Währungsgebiet über die Marke von 100 Prozent hinaustreiben.

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Corona-Maßnahmen ließen Schuldenquoten der Euro- und EU-Länder sprunghaft ansteigen

Mehr Schulden bei gleichzeitig abgerutschter Wirtschaftsleistung

Während des zweiten Quartals 2020 stieg die Schuldenquote der Eurozone auf 95,1 Prozent und die der EU auf 87,8 Prozent an, so Eurostat. Ende des ersten Quartals lag die jeweilige Schuldenquote bei 86,3 Prozent (Eurozone) bzw. bei 79,4 Prozent (EU). Mit einem weiteren Anstieg in dieser Schrittweite würde die Eurozone die Marke von 100 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) locker übersteigen.

Der rasante Anstieg der Schuldenquote ist neben den neu aufgenommenen Schulden im Rahmen der sog. Corona-Maßnahmen auch dem enormen Niedergang der Wirtschaft zu verdanken. Beide Entwicklungen sind die Folgen der politisch motivierten Lockdown-Verordnung.

Der rasante Anstieg der Schuldenquote erfolgte ausnahmslos in allen Mitgliedsländern. Gegenüber dem ersten Quartal hatten Griechenland (10,5 Prozentpunkte), Slowakei (10,6), Kroatien und Belgien (je 11,0), Spanien (11,1), Italien (11,8), Frankreich (12,8) und Zypern (17,1) die größten Anstiege zu verzeichnen.

Auf Jahressicht stiegen die Schuldenquoten in Österreich (10,7 Prozentpunkte), Slowenien (10,8), Slowakei (11,1), Spanien (11,7), Italien (11,9), Belgien (12,9) und in Frankreich (14,9) am stärksten an.

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