Schleppende Inflation: Deutschland 0,3% – Eurozone 0%

Inflation Oktober 2015-


Schleppende Inflation in Deutschland sowie in der Eurozone im Oktober 2015. Die Geldentwertung kommt ganz gegen den Bedürfnissen der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht auf die Sprünge.

Bilanzen

Kosten für Energie fast um -10% gefallen

Waren im September 2015 um -1,3 Prozent günstiger

Immerhin. In Deutschland stieg die Inflation (gemessen am Verbraucherpreisindex) lt. Statistisches Bundesamt (Destatis) von 0% im Vormonat auf 0,3% im Oktober 2015. Wieder schlug der Preisverfall im Energiesektor zu und zog den Gesamtwert anteilig mit -8,6% ordentlich nach unten.

Der Preis für den virtuell zusammengestellten Warenkorb wurde lediglich durch die nach wie konstant steigenden Wohungsmieten (1,1%), Dienstleistungen (1,2%) und Lebensmittel (+1,6%) angehoben.

In der Eurozone sieht die Lage ähnlich aus. Im Oktober 2015 blieben die Preise mit einer Inflation von 0% im Mittel stabil, so die Mitteilung der EU-Statistikbehörde Eurostat. Damit ist der Teuerungswert nach -0,1% im Vormonat immerhin aus der Negativzone (fallende Preise) heraus.

Die mickrigen Teuerungsraten bringen die EZB in einen noch größeren Zugzwang, die Geldpolitik noch weiter zu lockern. Mit der vergangenen Ratssitzung brachte sich die Euro-Notenbank bereits in Startposition. Auf dem Plan steht eine massive Erweiterung der im März gestarteten Geldflut in Form von Anleihekäufe in einem monatlichen Volumen von 60 Milliarden Euro.

Bisherige Entwicklung der Teuerungsraten in Deutschland.





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